Chronik für Register Berlinweit

  • 20. August 2019
    Der Berliner Rapper Chefket wollte mit dem Taxi nach Kreuzberg fahren. Der Taxifahrer verweigerte die Fahrt. Das Gespräch wurde aufgenommen und veröffentlicht.
    https://www.facebook.com/chefket.official/videos/401746937122463/?v=4017...

    Das Video des Berliner Rappers Chefket zeigt, wie ein Berliner Taxifahrer ihm verweigert, ihn zu transportieren. Der Taxifahrer begründet das damit, dass Chefket ihn „schmalzig" mit „Hallo, wie geht es dir?" begrüßt hätte. Chefket vermutet Rassismus hinter der Verweigerung. Bei migrantischen Taxifahrer_innen wäre ihm das noch nie passiert.

    Die Kommentare unter dem Video schätzen den Vorfall ebenfalls rassistisch ein.
    Quelle: https://www.facebook.com/chefket.official/videos/401746937122463/?v=401746937122463
  • 15. August 2019
    Im Berliner Abgeordnetenhaus bezeichnete der AfD-Abgeordnete Stefan Franz Kerker LSBTIQ* als "sexuelle Abnormitäten".
    Quelle: Berliner Abgeordnetenhaus Plenarprotokoll vom 15.08.2019
  • 13. Juli 2019
    Das bereits an vielen Orten in Berlin angebrachte Graffiti "Schwule sterben aus" wird gegen 13 Uhr in Form eines Stencil in blauer Schrift an einer Waggontür der Linie S3 entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juni 2019
    Ein sehbehinderter Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft wird von der Leitung der Einrichtung diskriminiert.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 12. Juni 2019
    Ein Mann mit Sehbehinderung wird in unterschiedlichen Foren im Internet von einem Unbekannten aufgrund seiner Behinderung gemobbt wird.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 2. Juni 2019
    Eine Schwarze Frau, die in einem Zeitungsartikel fordert, dass rassistisch verwendete Wörter, wie das N-Wort aus Kinderbüchern entfernt werden, erhält eine E-Mail von einem weißen Mann. Er beruft sich dabei auf eine Jahrhunderte alte Tradition der Verwendung dieser Wörter und beendet seine E-Mail mit den Worten "dann beginne ich kulturell eine "Nacht der langen Messer". Wollen Sie das? Was wollen Sie wirklich?".
    Quelle: Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland
  • 27. Mai 2019
    Eine männliche Person, die auf eine Rollstuhl angewiesen ist, wohnt in einer Einrichtung für Betreutes wohnen, die aufgrund von Stufen nicht barrierefrei genutzt werden kann. Die Person ist dadurch in ihrer Mobilität stark eingeschränkt.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 22. Mai 2019
    Die Initiative Schwarzer Menschen in Menschen erhält eine E-Mail, die ausschließlich den Zweck verfolgt, die Leser*innen massiv rassistisch zu beleidigen. Die E-Mail wurde über einen russischen Mailprovider versendet. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland
  • 14. Mai 2019
    Eine gehörlose Frau wird in ihrem Wohnhaus seit mehreren Jahren von ihren Nachbar*innen gemobbt und möchte nun juristisch dagegen vorgehen.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 11. Mai 2019
    In einem Supermarkt in Berlin wird eine Bratwurstverpackung entdeckt auf der ein rassistisches Klischee verbreitet wird. Bei den Bratwürsten handelt es sich um eine limitierte Menge, der unter dem Motto "Reggea" Hanföl hinzugefügt wurde. Auf der Verpackung sind Hanfblätter zu sehen und als Comicfigur das Gesicht eines schwarzen Mannes, der eine Bratwurst raucht wie einen Joint. Dass schwarze Männer Haschisch konsumieren und verkaufen ist ein weit verbreitetes Vorurteil.
    Quelle: Initiative schwarzer Menschen in Deutschland
  • 4. Mai 2019
    Eine Schwarze Person wird auf der Straße von einem weißen Mann gefragt, wie er an Drogen kommen könnte. Schwarzen Menschen zu unterstellen, dass sie Drogen nehmen und verkaufen würden, ist ein rassistisches Vorurteil.
    Quelle: Initiative schwarzer Menschen in Deutschland
  • 2. Mai 2019
    Die Koordinierungsstelle der Berliner Register erhält eine antisemitische E-Mail, die auf 28 A4 Seiten verschwörungstheoretische Inhalte wiedergibt.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. Mai 2019
    Ein scheinbar "rechter Patriot" postet ein Video mit nur Text-Inhalt auf Youtube anläßlich des 1. Mai, in dem er in einer Kampfansage von "linken Ratten" und "dummen Gezücht" spricht.

    Der Link zum Video wird an mindestens 20 Personen und Projekte aus Politik, Presse und Zivilgesellschaft in Berlin und dem gesamten Bundesgebiet versendet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. April 2019
    Eine männliche Person wird aufgrund ihrer Behinderung an der Polizeiakademie Berlin diskriminiert.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 24. April 2019
    Eine Frau wird aufgrund ihrer Behinderung bei einer Bewerbung um ein Stipendium und eine Arbeit nicht in der Auswahl der Bewerber*innen berücksichtigt.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 2. April 2019
    Als Reaktion auf die Veröffentlichung von bundesweiten Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Jahr 2018 erhält der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.), zwei E-Mails in denen der Absender zum einen verschwörungstehoretische und rassistische Inhalte äußert.
    Quelle: VBRG e.V.
  • 23. Februar 2019
    Eine muslimische Frau wird ein einem Rewe-Laden beleidigt.
    Quelle: Inssan e. V.
  • 29. Januar 2019
    Zum Schutz der Person wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 22. Januar 2019
    An mehrere Adressaten wurde von einer Person ein Youtube-Link übersendet, auf dem über sieben Minuten, rechtspopulistisches, rassistisches, und antimuslimisches Gedankengut verbreitet wird. Alle im Video aufgegriffenen Themen knüpfen an die Hauptthemen der AfD an.
    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 21. Januar 2019
    Einem Ehepaar wird aufgrund des hohen Alters von Wohnungsgesellschaften eine seniorengerechte Wohnung verweigert.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 1. Januar 2019
    Eine muslimische Frau wird als Ausländerin beschimpft.
    Quelle: Inssan e. V.
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