Chronik für Register Mitte

  • 27. November 2021
    Gegen 17.45 Uhr gerieten vier Jugendliche am Haupteingang des Kaufhauses auf dem Alexanderplatz mit einem 31-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter in Streit, währenddessen der Mitarbeiter einen Jugendlichen in arabischer Sprache homophob beleidigte, den 17-Jährigen am Kragen packte und gegen den Kopf schlug. Zeitgleich waren nach Auskunft der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren weitere Sicherheitsdienstmitarbeiter hinzugekommen und hatten auf die Gruppe eingeschlagen. Ein Zeuge berichtete später Polizeieinsatzkräften, dass der geschlagene Jugendliche zu Boden ging und dort von dem 31-Jährigen gegen den Kopf getreten wurde. Der 17-Jährige wurde dadurch am Kopf verletzt und kam später zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
    Quelle: Polizeimeldung vom 28.11.2021, Queer.de vom 28.11.2021
  • 24. November 2021
    Eine Frau asiatischer Herkunft wurde im Beisein ihrer Tochter in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von einer weißen Kundin rassistisch beschimpft und ihr wurde gesagt, sie gehörten nicht nach Deutschland und würden Krankheiten einschleppen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. November 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete von aus anti-Schwarzem Rassismus motivierten Diskriminierungen durch Security-Mitarbeiter bei einer Behörde im Bezirk Mitte. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. November 2021
    Ein Fahrgast einer S-Bahn wurde in der vergangenen Nacht durch einen Unbekannten während der Fahrt in Moabit rassistisch beleidigt und verletzt. Ein 33-Jähriger war gegen 0.20 Uhr in einer Bahn der Linie S 42 in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs, als er kurz vor dem Bahnhof Beusselstraße einen anderen Fahrgast bat, das Rauchen zu unterlassen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Raucher reagierte mit rassistischen Beleidigungen und warf beim Verlassen der Bahn am Bahnhof Beusselstraße eine Schnapsflasche in Richtung des 33-Jährigen, die diesen am Kopf traf und leicht verletzte. Der Tatverdächtige verließ den Bahnhof in unbekannte Richtung.
    Quelle: Polizeimeldung vom 22.11.2021
  • 22. November 2021
    Eine Person berichtete, dass sie zum wiederholten Mal auf eine veröffentlichte Instagram-Story, die LGBTIQ*-freundlich war, verurteilende Kommentare erhalten hat. In einem der Kommentare hieß es, dass man Kindern nicht beibringen solle, dass LGBTIQ*-Personen "normal" seien.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. November 2021
    Eine Gedenktafel des Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel in der Petersallee im Wedding wurde mit anti-Schwarzen rassistischen Sprüchen beschmiert und dadurch beschädigt. Die Tafel informiert über den Kolonialverbrecher Carl Peters.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. November 2021
    Am Alexanderplatz, zwischen Brunnen der Völkerfreundschaft und S-Bahnhof, beleidigte gegen 14:50 Uhr ein christlicher Missionar Teilnehmende einer Gedenkveranstaltung zum Transgender Day of Remembrance. Er behauptete, trans zu sein wäre sündhaft und er drohte ihnen mit der Strafe Gottes.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. November 2021
    Im Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische Aufkleber und Zettel entdeckt und entfernt. Auf sieben wurde die Shoah relativiert, weitere verbreiteten auf andere Weise NS-verharmlosende Vergleiche.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. November 2021
    Ab 11.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Versammlung am Brandenburger Tor statt. Ein Reichsbürger hielt dort eine rassistische Rede. Rund 30 Teilnehmende zogen von dort durch den Tiergarten zum Großen Stern und verbreiteten NS-verharmlosende Vergleiche.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 17. November 2021
    In der Osloer Straße wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2021
    Im Afrikanischen Viertel in der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge und der Gedenktafeln zur Kolonialgeschichte des Afrikanischen Viertels wurden drei anti-Schwarze rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Chausseestraße in Mitte wurden zwei NS-relativierende, verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    Ein Mann afrikanischer Herkunft berichtete von aus anti-Schwarzem Rassismus motivierten Diskriminierungen bei einer Behörde im Bezirk Mitte. Zum Schutz des Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein Aufkleber der JN, der Jugendorganisation der neonazistischen NPD, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In Moabit wurde eine Frau antimuslimisch-rassistisch von zwei Nachbar*innen beleidigt. Die Frau und ihre Familie wird schon seit Monaten immer wieder auf unterschiedliche Weise von diesen beiden Nachbar*innen drangsaliert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. November 2021
    In der Turmstraße in Moabit wurden zwei Aufkleber einer Reichsbürger*innen-Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Gruppe nennt sich "Ewiger Bund".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. November 2021
    In einem Lokal im Ortsteil Mitte wurden zwei Schwarze Männer von zwei weißen Männern angepöbelt und rassistisch beleidigt. Da sie keine Unterstützung erhielten, verließen sie daraufhin schnell das Lokal.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. November 2021
    Gegen 21 Uhr wurde ein 43-jähriger Gehbehinderter unter der S-Bahnbrücke Grunerstraße angegriffen und geschlagen. Einer der drei Angreifer schlug dem auf zwei Gehhilfen laufenden Mann zunächst mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden stürzte. Nun schlugen und traten zwei unbekannte Täter des Trios auf den 43-Jährigen ein, wobei einer von beiden auch eine der Gehhilfen des Angegriffenen benutzte. Der dritte Unbekannte stand daneben und beobachtete die Tat. Anschließend flüchteten sie vom Ort und ließen den Angegriffenen verletzt liegen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.11.2021
  • 12. November 2021
    Am Platz des 18. März stand vor dem Brandenburger Tor ein extrem rechter Aktivist mit einer umgekehrten Deutschlandfahne und einem Aufsteller, mit dem verschwörungsideologische Inhalte gegen Infektionsschutzmaßnahmen verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. November 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete, dass es in einer Geflüchteteneinrichtung im Bezirk Mitte wiederholt zu rassistisch abwertendem Verhalten gegenüber Schwarzen Personen durch Sicherheitsmitarbeitende gekommen sei. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. November 2021
    Ein asiatisch wahrgenommenes Mädchen ist auf dem Pausenhof einer Schule im Wedding von Mitschüler*innen auf antiasiatisch-rassistische Weise angepöbelt und gehänselt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. November 2021
    In der Bremer Straße in Moabit wurde an einem Parkscheinautomat ein Aufkleber einer Reichsbürger*innen-Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Gruppe nennt sich "Ewiger Bund" und betreibt eine Webseite, auf die der Aufkleber auch hinweist. Sie sind eng verbunden mit weiteren Reichsbürgergruppierungen wie dem "Vaterländischen Hilfsdienst" oder auch mit „Bismarcks Erben“ und dem daran angeschlossenen „Preußischen Institut“.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. November 2021
    Ab 11.00 Uhr fand vor dem Paul-Löbe-Haus in Tiergarten eine Reichsbürger*innen-Kundgebung statt, organisiert von der Gruppe "Staatenlos" um einen ehemaligen NPD-Kader, auf der antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet wurden. Vor ca. 20 Teilnehmenden erklärte der Anführer von Staatenlos u.a., der Jüdische Weltkongress hätte dem Deutschen Reich den Krieg erklärt und damit den 2. Weltkrieg verursacht. Bereits in den vergangenen Jahren provozierte diese Gruppierung mit ähnlichen Veranstaltungen zum 9. November.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Berlin gegen Nazis
  • 8. November 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden drei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. November 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. November 2021
    Gegen 22.30 Uhr wurde ein Mann afrikanischer Herkunft vor dem S-Bahnhof Bornholmer Straße in Gesundbrunnen von zwei angetrunkenen weißen Männer rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. November 2021
    Um den Pariser Platz herum wurden sieben verschwörungsideologische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2021
    Eine Schwarze Person, die seit längerem von zwei Nachbar*innen rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt wird, wurde erneut von einer dieser Nachbar*innen rassistisch beleidigt und nun auch direkt bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2021
    Bei einem verschwörungsideologische Autokorso, der ab 13 Uhr in Heinersdorf gestartet war und durch den Wedding bis zum Pariser Platz führte, wurden am Abschlussort auf Plakaten NS-relativierende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. November 2021
    Eine Studentin berichtete, dass sie während ihres Studiums an einer Hochschule mehrfach aus rassistischer Motivation diskriminiert wurde. Sie thematisierte ihre Ungleichbehandlung bei Lehrenden und der Hochschulleitung und wurde ohne ihr Wissen nach ca. einem Jahr Studium exmatrikuliert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen zum Vorfall veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 5. November 2021
    Eine asiatisch wahrgenommene Frau wurde am S-Bahnhof Wedding von einer Frau rassistisch beschimpft und beschuldigt: "Wegen euch Chinesen geht das jetzt schon wieder los mit Corona. Ihr solltet verschwinden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, in der Gemeindemitglieder bedroht werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in Moabit fand ab 11.00 Uhr, wo ein Verschwörungsideologe einen Gerichtstermin hatte, eine Soli-Kundgebung mit sieben Teilnehmenden statt, die von einem rechten Video-Blogger gestreamt wurde. Dort verteilte ein extrem rechter Verschwörungsideologe Aufkleber mit der Aufschrift: "Ungeimpfte jetzt abschieben!" Damit wollte er auf den rassistischen Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" anspielen, nachdem im Namen der "Neuen Weltordnung" Regierungen durch Migration die Bevölkerung austauschen wollen. Zu diesem Zweck würden nun auch Impfungskampagnen betrieben. Ähnlich äußerten sich er und weitere Teilnehmende im Stream.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    An der Ecke Unter den Linden/Universitätsstraße wurde ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall einer rassistischen Benachteiligung zuungunsten einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. November 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wurde ein schwarzer Schüler von anderen Schülern rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 30. Oktober 2021
    Am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Oktober 2021
    Eine schwarze Frau wurde in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von unbeschäftigtem Ladenpersonal nicht bedient. Als sie sich darüber beschwerte, wurde ihr gesagt, sie müsse ja nicht bei ihnen einkaufen. Sie solle keinen Ärger machen, sondern das Geschäft verlassen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2021
    In der Linienstraße Ecke Weydingerstraße wurden an Hauswänden rechte verschwörungsideologische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2021
    BVG-Kontrolleure äußerten sich gegen 7.50 Uhr in der U6 gegenüber einer Frau mit Hijab antimuslimisch-rassistisch und sexistisch. Als eine Zeugin Zivilcourage bewies und der Betroffenen riet, sich an die BVG-Beschwerdestelle zu wenden, wurde sie selbst von den Kontrolleuren rassistisch beschimpft, am U-Bahnhof Wedding zum Aussteigen gezwungen und sie hatte Mühe, von Ihnen ihren Ausweis und ihr gültiges Ticket zurückzuerhalten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2021
    Eine Gruppe von zehn Reichsbürger*innen störte die Mittagsandacht im Berliner Dom in Mitte. Es kam zu volksverhetzenden Äußerungen, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die zehnköpfige Gruppe hatte an der Mittagsandacht teilgenommen und sich zunächst nicht an die geltenden Hygieneregeln gehalten. Erst nach Aufforderung kamen die Männer und Frauen im Alter von 56 bis 82 Jahren der Aufforderung nach, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Nach dem Gottesdienst wandte sich eine Frau aus der Gruppe an die Predigerin und äußerte antisemitische Parolen sowie Äußerungen mit Reichsbürgerbezug. Der Dom sei seit 1918 herrenlos, da ein jüdischer Minister den König abgesetzt habe, äußerte eine 74-jährige Wortführerin. Zudem sei das Deutsche Reich nicht untergegangen und werde jetzt von Juden überflutet. Ihre Begleiter*innen äußerten sich in ähnlicher Weise. Die Dompredigerin sprach der Gruppe gegenüber ein Hausverbot aus und forderte sie auf, den Dom zu verlassen. Weil sich die Personen geschlossen weigerten, alarmierte sie die Polizei. Einsatzkräfte mussten die Gruppe aus dem Dom begleiten, wobei die Wortführerin Widerstand leistete.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.10.2021, Berliner Morgenpost vom 29.10.2021, Belltower-Presseschau vom 1.11.2021
  • 27. Oktober 2021
    Im Ortsteil Mitte in und um die Straße Unter den Linden wurden gezielt mehrere antirassistische und gegen Nazis gerichtete Aufkleber und Plakate zerstört und mit rechten Parolen überschrieben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2021
    Im Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tors wurde ein gegen Linke gerichteter Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, mit der Gemeindemitglieder bedroht wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2021
    Am Litfaßplatz in Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem auf die Webseite einer ultra-neoliberal-libertären Gruppierung verwiesen wird, mit der extremer Sozialdarwinismus, Klimaleugnung und Propaganda gegen die Grünen verbreitet wird.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Oktober 2021
    Zu einem bundesweit angekündigten Aktionstag aus dem verschwörungsideologischen Spektrum unter dem Motto "Es reicht" fand in Berlin eine Demonstration von der Torstraße zum Gendarmenmarkt mit ca. 100 Teilnehmenden statt, auf der vielfach NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 23. Oktober 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Oktober 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Oktober 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall gegen eine schwarze Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Oktober 2021
    Eine Mann afrikanischer Herkunft wurde bei einer Behörde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Security-Mitarbeiter wollten ihn nicht zu einem Termin vorlassen und maßten sich an, seinen vereinbarten Termin in Frage zu stellen. Erst als eine weiße Begleitung einschritt, wurde er dann doch zu seinem Termin vorgelassen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2021
    Eine einen Hidjab tragende Frau, die an einer Bushaltestelle am Lützowplatz wartete, wurde gegen 20.30 Uhr von einem ebenfalls dort wartenden Pärchen antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Während sie auf arabisch telefonierte, äffte der Mann ihr Arabisch nach und die Frau äußerte laut, dass sie Araberinnen hasse. Als die muslimische Frau fragte, was das solle, wurde sie direkt beschimpft und aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Als die Betroffene daraufhin drohte, die Polizei zu rufen und sie anzuzeigen, entfernte sich das Paar.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Oktober 2021
    In der Breite Straße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat der Amadeu-Antonio-Stiftung zur Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus an einer Litfaßsäule vor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin mit "Fuck" beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Oktober 2021
    Ein Mann, der vor einer Moschee in Tiergarten einparkte, wurde von einem anderen, dort kurz haltenden Autofahrer antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2021
    Gegen 13.30 Uhr reagierte ein 43-jährigen Fahrgast in der U-Bahn der Linie 6 im Wedding auf eine Fahrkartenkontrolle mit rassistischen Beleidigungen und versuchte, einen Kontrolleur zu schlagen. Da der Fahrgast weder einen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnte noch eine Mund-Nase-Bedeckung trug, baten ihn Mitarbeitende der BVG, am U-Bahnhof Afrikanische Straße mit ihnen auszusteigen. Hier soll er einen 56-Jährigen Kontrolleur mehrfach rassistisch beleidigt und versucht haben, ihn mit der Faust zu schlagen, was ein 55-jährige Kollege des bedrohten Kontrolleurs verhinderte. In der Folge soll der 43-Jährige nun alle BVG-Mitarbeitenden bedroht und fortwährend vor Passanten beleidigt haben. Alarmierte Polizeikräfte stellten die Personalien des Angreifers fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Beförderungserschleichung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Nichttragens einer Mund-Nase-Bedeckung ein. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.10.2021
  • 4. Oktober 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Oktober 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße im Bereich des Ortsteils Mitte wurde ein Hakenkreuz geschmiert und das S von SPD durch ein N wie NPD ersetzt. Bereits am 26.9.2021 wurde ganz in der Nähe ein SPD-Wahlplakat mit einer Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Oktober 2021
    Ein Teilnehmer eines Autokorsos von Verschwörungsideolog*innen und Impfgegner*innen zeigt am S-Bahnhof Gesundbrunnen einen Hitlergruß.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 30. September 2021
    Eine Hidjab-tragende Frau wurde in der U6 am U-Bahnhof Turmstraße von einer an ihr vorbeidrängenden Frau rassistisch beleidigt. Die sie drängelnde Frau zischte ihr leise zu: "Verwinde, Araberhure!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Dies war die letzte Kundgebung dieser "Merkel muss weg"- Veranstaltungsreihe an jedem Mittwoch. Der Brandenburger AfD-Veranstalter führte in seiner Rede den Wählerverlust der Berliner AfD bei der Abgeordnetenhauswahl von 14,3 auf 8,0 Prozent auf das "eindeutige Scheitern" der Berliner "Meuterei-Linie" unter dem als "gemäßigt" geltenden früheren Berliner AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Pazderski zurück. Als vorbildlich bezeichnete er hingegen den extrem rechten politischen Kurs und das Bundestagswahlergebnis der AfD in Thüringen und Sachsen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. September 2021
    Ein Mann, der am Heinrich-Heine-Platz auf Türkisch telefonierte, wurde gegen 19.00 Uhr von einem Mann mittleren Alters barsch auf Deutsch angesprochen: "Das ist Deutschland! Warum sprichst Du nicht Deutsch?"
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 27. September 2021
    In der Straße Unter den Linden und um den Pariser Platz wurden vier Fake-Aufkleber (sehen wie von der jeweiligen Partei aus, sind aber gegen sie gerichtet) entdeckt und entfernt, mit denen Bündnis90/Die Grünen und die CDU rassistisch-einwanderungsfeindlich und verschwörungsideologisch diffamiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD an der Kreuzung Annenstraße, Ecke Heinrich-Heine-Straße im Ortsteil Mitte wurde ein handgemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. September 2021
    Entlang der Straße des 17. Juni und in angrenzenden Straßen und Fahrradwegen im Tiergarten wurden zahlreiche Plakate und Aufkleber mit der Aufschrift: "Söder muss weg!" entdeckt.

    Die Kampagne "Söder muss weg" vereint extreme Rechte, AfD-Anhänger*innen, Rechtspopulist*innen und Teile der verschwörungsideologischen Mischszene gegen Infektionsschutzmaßnahmen. Die Initiatoren kommen überwiegend aus den extrem rechten Gruppierungen, die sich relativ erfolgreich in letzter Zeit in dieser verschwörungsideologischen Mischszene getummelt haben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. September 2021
    In der Hofjägerallee Ecke Tiergartenstraße in Tiergarten wurden drei Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt, mit denen Bündnis90/Die Grünen und die CDU rassistisch-einwanderungsfeindlich und verschwörungsideologisch diffamiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. September 2021
    Etwas über 100 Verschwörungsideolog*innen zogen in einer unangemeldeten Demonstration über die Müllerstraße im Wedding, um gegen Infektionsmaßnahmen zu protestieren. Dabei wurden auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, t-online.de vom 19.9.2021
  • 17. September 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam zur Zeit einer Freitagsgebetsveranstaltung eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, mit der die Moscheebesucher*innen mit einem lobenden Hinweis auf den Anschlag in Christchurch massiv mit dem Tod bedroht wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. September 2021
    In der Kassenschlange eines Geschäfts in Tiergarten-Süd wurde eine Hidjab-tragende Frau von einer älteren Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt, nachdem die Betroffene sich darüber beschwert hatte, dass sich die ältere Frau vorzudrängeln versucht hatte. Weder Geschäftsmitarbeiter*innen noch andere Wartende unterstützten die Betroffene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit 9 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2021
    Eine muslimisch wahrgenommene Familie wurde bei der Wohnungssuche rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. September 2021
    Gegen 13.40 Uhr warf ein Mann in Tiergarten mit mehreren Steinen auf das Reichstagsgebäude und beschädigte die nördliche Eingangstür. Beamte des Deutschen Bundestages nahmen den 47 Jahre alten alkoholisierten Mann am Platz der Republik fest. Laut Zeugenaussagen gegenüber dem Register Mitte ist der Mann dem rechten verschwörungsideologischen Milieu zuzurechnen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 13.09.2021
  • 11. September 2021
    Gegen 13.00 Uhr wurde ein 60-jähriger Mann in der Sprengelstraße von einem 25-jährigen Mann antisemitisch beleidigt und mit dem Tod bedroht.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin vom 12.09.2021
  • 11. September 2021
    Eine Frau afrikanischer Herkunft äußerte sich gegenüber Bekannten lm Vorübergehen laut kritisch zu einem AFD-Wahlkampfstand am Nauener Platz im Wedding. Als sie später erneut an dem Stand vorbeiging, wurde sie von AfD-Securities mit den Worten bedroht: "Wechsel die Straßenseite, wir wollen dich hier nicht!"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 10. September 2021
    An der nördlichen Uferbegrenzung der Spree in Mitte, zwischen Weidendammer Brücke und Ebertbrücke, wurde ein antimuslimisch-rassistisches Banner entdeckt, das dort aufgehängt worden war. In Form von Fotos wird das Banner schon länger in extrem rechten und rassistischen Social-Media-Kanälen verbreitet.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Correctiv
  • 8. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2021
    Gegen 17.00 Uhr wurde ein 31-jähriger Mann vor dem S-Bahnhof Alexanderplatz von einem 58-jährigen Mann rassistisch beleidigt, mit einem mit Nieten besetzten Handschuh sowie einem Armband geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 09.09.2021
  • 8. September 2021
    In der Stromstraße wurde ein Schwarzer Mann am späten Nachmittag von einem ihm unbekannten, vorbeigehenden, weißen Mann rassistisch beschimpft und mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2021
    In der U-Bahnlinie 8, kurz vor dem U-Bahnhof Voltastraße, wurde eine einen Hidjab tragende Frau gegen 10.30 Uhr von einer weißen, älteren Frau aus antimuslimischem Rassismus beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. September 2021
    In Tiergarten wurde ein von extremen Rechten stammender, gegen die Partei Die Linke gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    An einer Bushaltestelle in der Straße Alt-Moabit wurden verschiedene Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen die Linken. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    Vor der Beuth Hochschule in der Limburger Straße wurden zwei afrikanische Studenten von einem weißen Autofahrer rassistisch beschimpft und mit dem N-Wort beleidigt, weil er sich von ihnen beim Einparken gestört fühlte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    In einer U-Bahn der Linie 5, die am Alexanderplatz stand, wurde ein LGBTIQ*-feindliches Graffiti entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 5. September 2021
    Um den Nordbahnhof wurden drei Graffitis mit dem Slogan "FCK Antifa" entdeckt und übermalt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. September 2021
    Asiatische Tourist*innen wurden in einem Restaurant in Mitte bei der Bestellung immer wieder 'übersehen' und als sie sich beschwerten, rassistisch beschimpft, so dass sie das Lokal verließen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. September 2021
    In der Seestraße wurde ein Schwarzer Mann von einem unbekannten weißen Passanten mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auch der Teilnehmer, der bei dieser Kundgebung am 4.8. den Holocaust relativiert und schließlich geleugnet hatte, war wieder mit seinem den Holocaust relativierenden Plakat um des Hals dabei und hielt wieder gleichzeitig das AfD-Banner mit der Aufschrift: "Merkel muss weg!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. September 2021
    Das Denkmal "Züge in das Leben – Züge in den Tod; trains to death – trains to life 1938–1939" in der Georgenstraße vor dem Bahnhof Friedrichstraße ist von Unbekannten mit einer öligen Flüssigkeit übergossen und beschmutzt worden. Das Denkmal stellt zwei farblich unterschiedliche Kindergruppen, zerbrochene Koffer und ein Gleis dar, welches die Abfahrten der Kinder in das Leben sowie in den Tod symbolisiert. Es erinnert nicht nur an jene Kinder, die mit den Kindertransporten, ohne Eltern, vorwiegend nach Großbritannien ausreisen und so überleben konnten, sondern auch an alle Kinder, die in Verstecken dem deutschen Faschismus entgehen konnten, sowie an die 1,5 Millionen jüdischen Kinder als auch alle anderen Kinder, die im Nationalsozialismus ermordet wurden..
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2021
  • 1. September 2021
    Ein 58-jähriger Mann sprach gegen 12.15 Uhr in der Leipziger Straße eine 54-jährige Frau an, beleidigte sie sofort rassistisch und bedroht sie. Mehrere Passanten hörten die rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen und alarmierten die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2021
  • 30. August 2021
    In der Invalidenstraße und Lehrter Straße in Moabit wurden verschiedene Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen die Grünen und die Linken. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2021
    In der Huttenstraße und der Sickingenstraße in Moabit wurden Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" mit rassistischen Slogans gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2021
    Am Humboldthain übernahmen Protestteilnehmende, die sich über verschwörungsideologische und extrem rechte Social Media Kanäle dazu verabredet hatten, eine angemeldete Versammlung zum Thema „Gegen Leinenzwang für Hunde in Parks und Wäldern“. Als die Versammlungsleitung ihre Kundgebung daraufhin absagte, befanden sich bereits mehr als 100 Personen aus dem breiten Spektrum der verschwörungsideologischen Mischszene im Park, darunter viele erkennbar extreme Rechte. Weitere versuchten, in den Park zu gelangen, wurden daran aber von der Polizei gehindert. In Slogans wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2021
    Auf dem Nettelbeckplatz im Wedding fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 120 Teilnehmenden statt, auf der NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet und von einem "Umsturz" fantasiert wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 28. August 2021
    In der Invalidenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat der Grünen mit einem antifeministischen Spruch beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2021
    In der „Zeitung“ Demokratischer Widerstand Nr. 59 wurden zu den verschwörungsideologischen Demos am selben Tag drei Redaktionen und zwei Medientechnikunternehmen im Bezirk Mitte als „Sehenswürdigkeiten des Corona-Regimes“ markiert. Die Redaktionen standen unter Polizeischutz.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 28. August 2021
    Bei verschwörungsideologischen Protesten wurde am Alexanderplatz ein TV-Team beschimpft, körperlich bedrängt und massiv bedroht.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 28. August 2021
    Teilnehmende an einer verschwörungsidologischen Demonstration bedrängten und beschimpften am Leipziger Platz zunächst zwei TV-Teams und weitere Journalist*innen. Einzelne Teilnehmende griffen schließlich aus der Menge heraus fünf Journalist*innen auch körperlich an.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 26. August 2021
    Ein 35-jähriger Mann verwehrte zwei unbekannt gebliebenen Frauen gegen 14.45 Uhr am U-Bahnhof Gesundbrunnen den Zutritt zum Aufzug und beleidigte sie rassistisch mit den Worten: "Kanaken kommen hier nicht rein." Daraufhin bat eine 32-Jährige den Mann im Lift, seine noch andauernden, rassistischen Äußerungen zu unterlassen. Der 35-Jährige drohte ihr daraufhin Gewalt an, spuckte ihr mehrfach ins Gesicht und verletzte sie anschließend mit seiner Gehhilfe an der Lippe. Nach Öffnen der Aufzugtüren trennten Unbeteiligte das nun rangelnde Duo und verständigten die Polizei, gegenüber der der Täter behauptete, zuerst angegriffen worden zu sein. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun gegen beide Beteiligte wegen Körperverletzungsdelikten, gegen den Mann darüber hinaus wegen Beleidigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 27.08.2021
  • 26. August 2021
    Im Volkspark Rehberge wurden über 20 verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt, die gegen einen angeblichen "Impfzwang" zu mobilisieren versuchten. Viele der Aufkleber verwiesen auf extrem rechte, rechtspopulistische und Querfront-orientierte Webseiten von einschlägigen Verbreitern verschwörungsideologischer Inhalte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. August 2021
    Um den Lützowplatz im Ortsteil Tiergarten wurden verschiedene rassistische und gegen die Antifa gerichtete Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. August 2021
    In Mitte wurde auf einer U-Bahn-Tür ein hingeschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: AnDi-App
  • 19. August 2021
    In der Brüsseler Straße im Wedding wurden zwei Wahlplakate der Linken mit rassistischen und gegen die Antifa gerichteten Sprüchen beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. August 2021
    Ein Poster für ein jüdisches Filmfestival in einem Schaukasten am U-Bahnhof Bernauer Straße wurde in weißer Sprühfarbe mit "666 KZ" beschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 16. August 2021
    In der Genter Straße im Wedding wurde das Wahlplakat einer Kandidierenden der Grünen mit einem Davidstern und den Worten „Pädophile Kommunisten“ beschmiert.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. August 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wurde eine afro-deutsche Schülerin anhaltend von Mitschüler*innen aus Anti-Schwarzem Rassismus drangsaliert und gemobbt und von Lehrkräften nicht in Schutz genommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. August 2021
    In der und um die Lütticher Straße im Wedding sind Wahlplakate der SPD, der Linken und der MLPD mit extrem rechten, verschwörungsideologischen und "Pro Trump"-Sprüchen beschmiert worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. August 2021
    Gegen 19.00 Uhr wurde in der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen ein Schwarzer Mann von zwei mittelalten weißen Unbekannten rassistisch u.a. mit dem N-Wort beleidigt, während die Unbekannten an ihm vorübergingen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. August 2021
    Zwei Frauen waren gerade auf dem Nachhauseweg, als sie von einem Unbekannten angegriffen wurden. Zuerst beleidigte er beide, dann attackierte er eine von ihnen. Die Frauen besuchten ein Café in der Köpenicker Straße, in dem sich auch der Angreifer aufhielt. Auf dem Heimweg beleidigte der Angreifer die beiden Frauen rassistisch, schlug einer Frau ins Gesicht und biss ihr in den Arm. Die Frauen wehrten sich. Der Mann erlitt ebenfalls Verletzungen. Alle Beteiligten lehnten eine ärztliche Versorgung ab.
    Quelle: Berliner Zeitung vom 16.08.2021
  • 15. August 2021
    An der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße ist ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. August 2021
    Ein unbekannt gebliebener Mann bedrohte gegen 15.30 Uhr eine 21-Jährige in der Linie S9, vom Alexanderplatz aus kommend in Richtung Hackescher Markt. Der Unbekannte formte mit einer Hand eine Pistole in Richtung der jungen Frau und führte eine Schussbewegung aus. Als die Bedrohte am Bahnhof Hackescher Markt ausstieg, beleidigte der Tatverdächtige sie homophob und trat nach ihr. Durch Zurückweichen vermied die 21-Jährige jedoch getroffen zu werden. Daraufhin spuckte der Angreifer auch noch in ihre Richtung. Der Tatverdächtige fuhr anschließend mit der Bahn weiter und entkam unerkannt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 16.08.2021
  • 15. August 2021
    In der Brunnenstraße in Gesundbrunnen wurden gegen 20.30 Uhr zwei sich auf Kurdisch unterhaltende Männer von zwei ihnen entgegenkommenden Männern auf Türkisch antikurdisch rassistisch beleidigt und verbal bedroht. Einer der Beleidiger zeigte außerdem mit der Hand den „Wolfsgruß“, ein Zeichen türkischer faschistischer Organisationen der „Grauen Wölfe“.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. August 2021
    Gegen 20 Uhr hielt sich eine 34-jährige Mutter mit ihren vier Kindern gemeinsam mit einer 24-jährigen Freundin und deren zwei Kindern am Alexanderplatz in der Nähe des Neptunbrunnens auf. Plötzlich kam ein alkoholisierter 69-jähriger Mann auf die Gruppe zu, beleidigte sie rassistisch, spritzte den Rest aus einer Bierdose auf die Gruppe und warf seine leere Dose in Richtung der 34-Jährigen, die an der Schulter getroffen wurde. Die Personalien des 69-Jährigen wurden vor Ort von Polizeikräften aufgenommen. Gegen ihn wird nun durch den Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt wegen des Verdachts der fremdenfeindlichen Beleidigung und der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 15.08.2021
  • 13. August 2021
    Im Ortsteil Mitte an der Grenze zu Kreuzberg fand eine Kundgebung des extrem rechten Berliner AfD-Abgeordneten Andreas Wild und der AfD-Brandenburg zum "Mauerbau 13. August 1961 und seinen Folgen" mit ca. 20 Beteiligten statt.
    Wild war am 18. Juli 2017 aus der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus ausgeschlossen worden. Ab 2018 lief gegen Wild ein Parteiausschlussverfahren, welches im Februar 2021 mit seinem Ausschluss endete. Im November 2018 war Wild bei der Gedenkstunde im Abgeordnetenhaus zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht und im Anschluss am Holocaust-Mahnmal mit einer blauen Kornblume am Revers seines Jacketts erschienen. Die blaue Kornblume wurde auch von der antisemitischen Schönerer-Bewegung verwendet und war in den 1930er Jahren ein Erkennungsmerkmal der in Österreich verbotenen NSDAP.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. August 2021
    In der Karl-Marx-Allee im Ortsteil Mitte wurde ein Wahlplakat der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. August 2021
    In der S-Bahn, die ab Hauptbahnhof in Richtung Spandau fuhr, zeigte auf Höhe des Reichstags ein ca. 20-jähriger Mann, aus einer Gruppe von drei Männern mit szenetypischen Kleidern und extrem rechten Aufnähern heraus, kurz vor 17 Uhr den sogenannten Hitlergruß.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. August 2021
    Im Stadtteil Wedding wurden auf drei Wahlplakaten antisemitische Schmierereien entdeckt. Die Wahlplakate eines SPD-Kandidaten für das Abgeordnetenhaus und eines Kandidaten der LINKEN für den Bundestag, die im gleichen Viertel hingen, wurden alle auf dieselbe Weise beschmiert: Den Kandidat*innen wurde ein sogenanntes Hitlerbärtchen aufgemalt und eine Sprechblase, mit dem Ausspruch „I ♥ Zion“ und einem Davidstern, hinzugefügt. Damit wurden die Kandidaten als jüdisch, oder von einer vermeintlichen jüdischen Verschwörung gelenkt, markiert. Durch das Hitlerbärtchen wird zudem „Zion“, als Stichwort für Israel oder eine vermeintliche jüdische Verschwörung, mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt und eine revisionistische Täter-Opfer-Umkehr vollzogen. Die Plakate wurden später ersetzt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. August 2021
    An einer Grundschule im Bezirk Mitte wurden zwei Schwarze Schüler rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und entspricht das verzeichnete Datum nicht dem Datum der Vorfälle.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 11. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auch der Teilnehmer, der bei dieser Kundgebung am 4.8. den Holocaust relativierte und schließlich leugnete, war wieder mit seinem den Holocaust relativierenden Plakat um des Hals dabei und hielt wieder das AfD-Banner mit der Aufschrift: "Merkel muss weg!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. August 2021
    Ein asiatisch wahrgenommenes Mädchen ist auf dem Pausenhof einer Schule im Wedding von Mitschüler*innen auf antiasiatisch-rassistische Weise angepöbelt und gehänselt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. August 2021
    Im Schillerpark ist eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt worden.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Mitte via Twitter
  • 9. August 2021
    In der Heinrich-Heine-Straße im Ortsteil Mitte wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit der Aufschrift "Remigration jetzt" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Kreuzberg/Friedrichshain
  • 9. August 2021
    Ein Wahlkampfteam der Grünen wurde von einem Mann mehrfach queerfeindlich und sexistisch beleidigt.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Mitte via Twitter
  • 8. August 2021
    Zwischen U-Bahnhof Rehberge, Friedhof und Schillerpark im Wedding sind an Mauern, Bäumen und Plakaten zahlreiche antimuslimisch-rassistische Schmierereien entdeckt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. August 2021
    In der Anklamer Straße wurden vier NPD-Aufkleber mit dem Slogan "Organisierte Ausbeutung ... Früher gab's Räuber nur im Wald" mit einem Bild aus dem Bundestag und dem Partei-Logo der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Pankow
  • 5. August 2021
    An der Gedenkstätte Berliner Mauer wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Europa für Europäer - Antifa nach Nordkorea" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Pankow
  • 5. August 2021
    In der Gartenstraße beim Nordbahnhof wurde an einer Wand ein Graffiti mit dem Slogan "Waffen SS" entdeckt. Links und rechts waren in weiß auf rotem Hintergrund Hände zum "Wolfsgruß" aufgemalt. Der "Wolfsgruß" ist ein Zeichen türkischer Faschisten, der sogenannten "Grauen Wölfe".
    Quelle: Register Pankow
  • 4. August 2021
    Am Abend bedrohte im Ortsteil Mitte ein Mann eine Rollstuhlfahrerin mit einem Messer und äußerte sich behindertenfeindlich. Eine 27-jährige Rollstuhlfahrerin war in Begleitung ihrer Tochter in einem Parkhaus an der Grunerstraße auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug. Dort angekommen stellte sie fest, dass ein anderes Auto so abgestellt worden war, dass sie ihren Wagen nicht benutzen konnte. Kurz darauf erschien der Fahrer des anderen Fahrzeuges, den sie verärgert auf seine Parkweise ansprach. Dieser schrie sie lautstark behindertenfeindlich an, stieg in sein Auto, doch parkte dieses nicht um. Aus Verärgerung darüber schlug die 27-Jährige mit der flachen Hand gegen das Blech des Fahrzeugs. Der Mann stieg daraufhin wieder aus dem Fahrzeug aus, kam der Frau sehr nahe, schrie sie an und wiederholte seine behindertenfeindlichen Äußerungen. Die Tochter der 27-Jährigen alarmierte unterdessen die Polizei. Der Mann bedrohte die 27-Jährige dann mit einem Messer. Gegenüber den zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamt*innen wiederholte der 47-Jährige seine behindertenfeindlichen Äußerungen. Die Einsatzkräfte stellten die Identität des Mannes fest und beschlagnahmten das Messer, worüber er sich beschwerte. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung aus Hasskriminalität verantworten.
    Quelle: Polizeimeldung vom 05.08.2021
  • 4. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 25 Kundgebungsteilnehmenden statt. Wie üblich wurde von einigen Teilnehmenden ein AfD-Banner mit der Aufschrift "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Als eine junge Passantin aus einer zufällig anwesenden Schüler*innengruppe einen der Kundgebungsteilnehmenden, der das AfD-Banner mit hielt und außerdem ein Plakat mit u.a. einem KZ-Bild um den Hals trug, fragte, was dies bedeute, wurde ihr von ihm und von einem anderen Kundgebungsteilnehmenden geantwortet: "Am Auschwitz-Tor stand 'Arbeit macht frei' und heute heißt es 'Impfen macht frei'."-"Genau, das ist dasselbe", bekräftigte eine weitere, das AfD-Banner mit haltende Demonstrantin, viele weitere stimmten zu. Der, mit dem Plakat um den Hals, äußerte sich dann: "Man kann einfach nicht über die Wahrheit sprechen, auch nicht vor Gericht, und Jesus stand auch vor Gericht." Als die Passantin nachfragte, was dies mit Auschwitz zu tun habe, antwortete er: "Auschwitz, mit Holocaust, ich muss wegen Holocaust vor Gericht." Als die junge Passantin nachfragt: "Was haben sie den gemacht?", antwortete er: "Ich habe Probleme mit dem Holocaust. Es gibt andere Meinungen, aber das Problem ist, man kann gar nicht darüber reden."- "Ach so, weil sie das leugnen", folgerte die Schülerin von ihm unwidersprochen. Dem Holocaustleugner wurde sonst jedoch von niemandem der Kundgebungsteilnehmenden und AfD-Veranstaltenden widersprochen, auch nicht nachträglich im Stream und auf der Webseite der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe. Er durfte weiter das AfD-Banner halten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. August 2021
    Am Lützowplatz in Tiergarten wurde ein antichinesisch-rassistisches Graffiti an einer Hauswand entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 2. August 2021
    An einem Testzentrum im Wedding, in dem eine asiatisch wahrgenommene Mitarbeiterin arbeitet, wurden antiasiatisch-rassistische und verschwörungsideologische Schmierereien entdeckt. Außerdem wurden an der Eingangstür Spuren von Vandalismus oder des versuchten Einbruchs entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. August 2021
    Ein 54-jähriger Radfahrer beleidigte gegen 21.15 Uhr in der Straße Unter den Linden Polizeibeamte antisemitisch und rassistisch, als diese ihn wegen verschiedenen Verkehrsvergehen und anschließendem Fluchtversuch festnahmen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 03.08.2021
  • 1. August 2021
    Objektschützer vor der Synagoge in der Oranienburger Straße bemerkten gegen 1.45 Uhr zwei Fußgänger, wovon einer der beiden Passanten plötzlich eine gefüllte Bierflasche in Richtung der Synagoge warf. Die Flasche zerbrach an einer Säule des Gebäudes, ohne diese zu beschädigen. Der 24-jährige Werfer und sein 23 Jahre alter Begleiter wurden durch die Objektschützer festgehalten und der alarmierten Polizeistreife übergeben.
    Quelle: Polizeimeldung vom 01.08.2021, Jüdische Allgemeine vom 02.08.2021
  • 1. August 2021
    In der Brunnenstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde gegen 19.15 Uhr ein Schwarzer Jugendlicher von einem ca. 60-jährigen weißen deutschen Mann rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Juli 2021
    Auf dem Nettelbeckplatz im Wedding fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 100 Teilnehmenden statt, auf der NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet und von einem "Umsturz" fantasiert wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 30. Juli 2021
    Um den Bahnhof Gesundbrunnen und in der Pankstraße wurden zahlreiche Aufkleber und Zettel entdeckt und entfernt, mit denen für verschwörungsideologische Veranstaltungen am 31.07.2021 und 01.08.2021 geworben wurde. Einige dieser Aufkleber waren auch extrem rechten Gruppierungen zuzuordnen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Juli 2021
    Um den U-Bahnhof Rehberge wurden drei Aufkleber der neonazistischen Jugendorganisation der NPD - JN - entdeckt und entfernt. Diese trugen die Slogans "Frisch auf, mein Volk" (JN) und "Werde aktiv" (JN),
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Juli 2021
    Am Lustgarten auf der Museumsinsel wurde ein Aufkleber von "Queers for a free Palestine" mit einem Slogan, der das Existenzrecht Israels negiert, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Juli 2021
    Eine 32-jährige Frau wurde gegen 17 Uhr an der Bushaltestelle in der Straße Am Festplatz rassistisch beleidigt. Der Fahrer des Autos eines Beförderungsunternehmens hatte kurz an der Haltestelle angehalten, um sie und ihr Kind aussteigen zu lassen. Während der 43-jährige Fahrer ihr half, den Kinderwagen auszuladen, kam ein Bus der Linie X21 hinter ihnen an der Haltestelle an. Der Fahrer des Busses hatte zunächst gehupt und der 32-Jährigen einen Mittelfinger gezeigt. Dann beleidigte der unbekannt gebliebene Fahrer die Frau mit rassistischen Äußerungen, bevor er in Richtung Kurt-Schumacher-Platz seine Fahrt fortsetzte.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.07.2021
  • 28. Juli 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Juli 2021
    Eine, ein Kopftuch tragende, Frau wurde gegen 17.30 Uhr am S-Bahnhof Tiergarten von einem unbekannten Mann antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Juli 2021
    In der Stromstraße und der Turmstraße in Moabit wurden drei kleine Werbeplakate des extrem rechten Compact-Magazins gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juli 2021
    Ein 21-jähriger CSD-Besucher wurde gegen 0.20 Uhr von Unbekannten ohne Vorwarnung aus Homophobie angegriffen. Der 21-Jährige war mit drei Freunden am Hackeschen Markt unterwegs. Aus seinem Rucksack ragte eine Regenbogenflagge mit SPD-Logo. Im Bereich der Unterführung der Burgstraße am Henriette-Herz-Platz trat ein Unbekannter ihm unvermittelt von hinten in den Hüftbereich. Als der Getretene den Angreifer daraufhin zur Rede stellen wollte, kam ein weiterer Mann hinzu und schlug dem 21-Jährigen ins Gesicht. Darüber hinaus rissen die beiden Unbekannten eine Regenbogenfahne aus dem Rucksack des jungen Mannes und zerbrachen deren Holzstiel. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr versorgten den Verletzten vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus, wo ein doppelter Kieferbruch festgestellt wurde. Zeugen bestätigten die Angaben des 21-Jährigen und teilten mit, dass die beiden Angreifer in einer größeren Gruppe unterwegs gewesen sein sollen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 25.07.2021, Queer.de vom 25.07.2021, Tagesspiegel vom 26.07.2021
  • 23. Juli 2021
    Die Gedenktafeln am Berliner Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die in der Nähe des Bundeskanzleramts an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, wurden erneut beschädigt. Die Gesichter von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) wurden durch Ausbrennung unkenntlich gemacht. Die Gedenktafeln waren bereits häufig auf ähnliche Weise beschädigt worden, zuletzt am 27.05. und am 09.04. dieses Jahres.
    Quelle: Polizeimeldung vom 24.07.2021, Queer.de vom 24.07.2021
  • 22. Juli 2021
    In der Reinickendorfer Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde ein Aufkleber, mit dem auf anti-Schwarze rassistische Weise Schwarze Fußballer abgewertet werden, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juli 2021
    Am frühen Morgen wurde ein 22-Jähriger vor einer Bar unter der S-Bahnunterführung an der Rathausstraße von einem Unbekannten, der sich ihm am Eingang zur Bar in den Weg stellte, rassistisch beleidigt. Im Verlauf eines deshalb entstandenen Streits zerschlug der unbekannte Täter eine Bierflasche, griff den 22-Jährigen damit an und verletzte ihn an einer Hand.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.07.2021
  • 21. Juli 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein Aufkleber, mit dem auf anti-Schwarze rassistische Weise Schwarze Fußballer abgewertet werden, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juli 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein gegen die Partei die Linke und gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gerichteter Aufkleber im gefälschten Layout der Linken entdeckt und entfernt. Außerdem wurden in unmittelbarer Nähe weitere verschwörungsideologische Aufkleber sowie ein Sticker der aus der verschwörungsideologischen Mischszene hervorgegangenen Partei die Basis gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juli 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juli 2021
    Um den Pariser Platz und der Straße Unter den Linden wurden vier gegen die Grünen gerichteter Aufkleber im gefälschten Layout der Grünen entdeckt und entfernt. Inhaltlich richteten sich der Aufkleber auf rassistisch-einwanderungsfeindliche Weise gegen menschenrechtliche Einwanderungspolitik und waren ergänzt um zusätzliche Beklebungen gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Ebenso wurde dort sieben Aufkleber von verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppierungen gefunden und beseitigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juli 2021
    In der und um die Müllerstraße zwischen Leopoldplatz und dem S-Bahnhof Wedding wurden fünf rassistische Sticker sowie sechs Aufkleber verschiedener verschwörungsideologischer und extrem rechter Gruppierungen neben vier Aufklebern der aus der verschwörungsideologischen Mischszene hervorgegangenen Partei "die Basis" entdeckt und entfernt. Zudem wurde in der Müllerstraße zwischen dem S-Bahnhof Wedding und dem U-Bahnhof Leopoldplatz Werbung für die aus der gemischten Protestszene gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hervorgegangene Partei "die Basis" auf den Boden gesprüht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Juli 2021
    Ein Berufsschullehrer an einem Oberstufenzentrum im Ortsteil Gesundbrunnen diffamierte auf seinem Youtube-Kanal die Bundesregierung als "Diktatur" und erklärt Regierungspolitiker zu "Neo-Faschisten". Nachdem die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) angekündigt hatte, Schüler*innen an Oberschulen ein Impfangebot zu machen, stellte der Impfgegner und Verschwörungsideologe ein Video mit einer Fotomontage ins Netz. In Anlehnung an die Nazi-Formulierung "Arbeit macht frei" hieß es dort "Impfung macht frei". Der Lehrer war bereits abgemahnt worden, weil er im Unterricht Schutzmasken als "moderne Hakenkreuze" bezeichnet hatte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, rbb vom 10. und 11.08.2021, Tagesspiegel vom 11.08.2021, BZ vom 9.10.2021
  • 19. Juli 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein gegen die Grünen gerichteter Aufkleber im gefälschten Layout der Grünen entdeckt und entfernt. Inhaltlich richtete sich der Aufkleber auf rassistisch-einwanderungsfeindliche Weise gegen menschenrechtliche Einwanderungspolitik und war ergänzt um zusätzliche Beklebungen gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Juli 2021
    Ein aus Bulgarien stammender Mann wurde in der Nähe eines Geschäfts für Lebensmittel aus Bulgarien in der Seestraße gegen 17.00 Uhr von einem vorübergehenden älteren Deutschen antiziganistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Juli 2021
    Eine Schwarze Frau hatte bei ihrer telefonischen und schriftlichen Bewerbung um eine Wohnung zunächst sehr entgegenkommende Reaktionen erhalten. Als sie dann zur verabredeten Besichtigung für eine Wohnung im Wedding erschien, teilte ihr die Vermieterin jedoch sofort mit, als diese sie erblickte, dass die Wohnung schon vergeben sei. Minuten später konnte sie von der anderen Straßenseite aus beobachten, wie weiße Bewerber*innen noch nur Besichtigung empfangen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Juli 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Juli 2021
    An der Tramhaltestelle Osloer Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde ein auf antisemitische Weise israelfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. Juli 2021
    Ein 47-jähriger Vater und dessen 21 Jahre alte Tochter wurden gegen 19.50 Uhr in der Oranienburger Straße von einer 33-jährigen Frau im Vorbeigehen unvermittelt rassistisch beleidigt. Zeugen bestätigten das später. Der 47-Jährige alarmierte daraufhin umgehend die Polizei und folgte der Frau, die weiterhin rassistische Beleidigungen von sich gab. In der Chausseestraße hielten Polizeikräfte die Frau an und machten ihr den Tatvorwurf. Sie gab die Beleidigungen zu.
    Quelle: Polizeimeldung vom 12.07.2021
  • 10. Juli 2021
    Am Rande des Schillerparks wurden gegen 20.45 Uhr zwei Schwarze Männer von zwei Männern mit einem aggressiv wirkenden, großen Hund rassistisch beleidigt. Als die Betroffenen sich verbal wehrten, drohte der Hundehalter, seinen Hund, der, wie er selbst rief, ein Kampfhund sei, der abgerichtet auf [N-Wort] wie sie sei, auf sie zu hetzen und ließ den aggressiv knurrenden, die Zähne fletschenden Hund ganz nah an die beiden Bedrohten herankommen. Während dessen beleidigten die beiden Täter weiter die Betroffenen rassistisch. Erst als zwei Zeugen drohten, die Polizei zu rufen, ließen die Täter von den Bedrohten ab, zogen ihren Hund zurück und entfernten sich schnell.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Juli 2021
    Gegen 23.45 Uhr rief ein Mann in der Lütticher Straße laut etwa 20 Minuten lang rassistische, NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Sprüche aus einem Fenster. Er schrie u.a Merkel und die Bundesregierung würden von "Patrioten" in der Armee und Polizei verhaftet und wegen "Volksverrat", durch den angeblichen Austausch der Bevölkerung durch Einwanderung von "verbrecherischen Volksfremden" und die angebliche Errichtung einer Diktatur in der Pandemie, erschossen werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Juli 2021
    Am Pariser Platz und um das Brandenburger Tor wurden sechs verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt. Drei der Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Versandhandel in Halle.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Juli 2021
    Eine muslimische Frau wurde bei der Wohnungssuche rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Juli 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Juli 2021
    Gegen 18.45 Uhr schrie ein Mann in der Friedrichstraße extrem rechte Parolen und beleidigte auf rassistische Weise eine 17-Jährige, die sich in unmittelbarer Nähe aufhielt. Anschließend spuckte ihr der Täter ins Gesicht und auf ihr T-Shirt. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizeieinsatzkräfte entfernte er sich unerkannt vom Tatort. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt wegen der begangenen Körperverletzung und Beleidigung.
    Quelle: Polizeimeldung vom 07.07.2021, Tagesspiegel vom 07.07.2021
  • 4. Juli 2021
    Ein Mann, afrikanischer Herkunft, wurde im Wedding von Nachbar*innen auf anti-Schwarze rassistische Weise beleidigt und bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Juli 2021
    Zwischen U-Bahnhof Rehberge, Friedhof und Schillerpark sowie an der Seestraße im Wedding sind zahlreiche antimuslimisch-rassistische Schmierereien entdeckt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Juli 2021
    Unbekannte ritzten über Nacht in der Lütticher Straße im Wedding ein Hakenkreuz in die Fronthaube eines Pkw.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Juli 2021
    Ein Bewohner eines Hauses im Wedding hat immer wieder Probleme, von außen die Haustür aufzuschließen, da das Schloss der Tür regelmäßig kaputt war und klemmte, Der Bewohner musste andere Menschen bitten, ihm zu helfen. Aufgrund seiner Behinderung macht ihm das Angst, nicht mehr ins Haus zu kommen. Deshalb hat er sich an den Hausmeister gewandt. Er war sehr aufgeregt und hat dem Hausmeister gesagt, dass schnell etwas passieren müsse, sonst stünden er und die anderen Mieter*innen auf der Straße. Darauf hat der Hausmeister gesagt, dass das dann eben so ist. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Bewohner, über den Ton und den mangelnden Respekt des Hausmeisters ihm gegenüber, beklagen muss.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Juni 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit 12 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Juni 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Juni 2021
    In der Müllerstraße und der Seestraße wurden mehrere Aufkleber, die sich verschwörungsideologisch gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie richteten und zum Teil von extrem rechten Gruppierungen stammten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juni 2021
    Auf einer Sitzbank auf dem Kinderspielplatz in der Schönwalder Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Pankow
  • 24. Juni 2021
    In der U5 zwischen Schillingstr. und Alexanderplatz wurde eine Person mit Regenbogen-Patch LGBTiQ*feindlich angegriffen und angespuckt. Die Fahrgäste, die die Tat beobachtet haben müssen, griffen nicht helfend ein.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 24. Juni 2021
    Ein wohnungsloser 31-jähriger Mann wurde von einem 23-Jährigen mit einer Gehhilfe verprügelt und hierbei schwer verletzt. Nach Angaben des 31-Jährigen sowie zweier Zeuginnen soll sich der Tatverdächtige gegen 20.15 Uhr an einer Tischtennisplatte im Volkspark Humboldthain befunden haben, wo es zu der Attacke auf ihn gekommen sein soll. Hierbei soll der Jüngere dem Mann seine Gehhilfe entwendet und mehrfach gegen den Kopf und Körper des Älteren geschlagen haben. Auch als der Geschlagene bereits am Boden lag, soll der 23-Jährige weitergemacht haben. Aufgrund der Zeugenaussagen und Personenbeschreibung sahen Polizeikräfte den Tatverdächtigen, der sich in Begleitung von zwei Männern und zwei Frauen befand, in der Nähe des Tatortes und nahmen ihn vorläufig fest. Nach der Angabe einer Zeugin soll die Tat aufgrund von Ablehnung von Obdachlosen motiviert gewesen sein.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 25.06.2021
  • 24. Juni 2021
    In der Müllerstraße Ecke Schöningstraße wurde Sticker der JN, der Jugendorganisation der neonazistischen NPD, gefunden und entfernt. Der Slogan auf dem Sticker war antiisraelisch und us-amerikafeindlich und muss im Kontext der JN antisemitisch verstanden werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Juni 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichteter Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Juni 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Juni 2021
    Die AfD-Brandenburg veranstaltete eine Bustour unter dem Motto "Deutsche Leitkultur statt Multikulti", wie auch auf dem Bus stand, und eine Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude mit ca. 50 Teilnehmenden, um ihre rassistisch-einwanderungsfeindliche Politik zu promoten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juni 2021
    In der Wilhelmstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat des extrem rechten Magazins Compact entdeckt und entfernt, das sich gegen die Bundeskanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, richtete.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juni 2021
    In einer Schule im Wedding wurde ein Schwarzer Schüler von weißen Mitschüler*innen mit dem N-Wort beschimpft.
    Quelle: NARUD e,V.
  • 20. Juni 2021
    An der Tramhaltestelle Berliner Hauptbahnhof am Europaplatz wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber von extremen Rechten entdeckt und entfernt.
    Quelle: F_AJOC Berlin (Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg)
  • 20. Juni 2021
    Um den U-Bahnhof Klosterstraße im Ortsteil Mitte wurden vier Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung und weitere verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: F_AJOC Berlin
  • 20. Juni 2021
    In der Chausseestraße wurde ein Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen mit NS-verharmlosenden Vergleichen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Juni 2021
    Auf Initiative einer Telegramkanalbetreibers und Anhängers der QAnon-Verschwörungsideologie war auf mehreren verschwörungsideologischen, extrem rechten und Reichsbürger*innen-Telegramkanälen zum "Umsturz" ins Berliner Regierungsviertel aufgerufen worden. Maximal 150 Personen zogen in Kleingruppen durch das Regierungsviertel vorwiegend im Ortsteil Tiergarten. Auffällig viele Teilnehmende trugen szenetypische Kleidung mit extrem rechten und Reichsbürger*innen-Symbolen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1906
  • 19. Juni 2021
    Zwei Schwarze Männer wurden im Ortsteil Tiergarten aus einer Gruppe von sechs Männern und einer Frau heraus rassistisch beleidigt. Einige Männer der Gruppe trugen szenetypische Kleidung mit extrem rechter Symbolik. Die Gruppe befand sich vermutlich auf dem Weg zu einer verschwörungsideologischen Demo.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Juni 2021
    An der Altonaer Straße im Ortsteil Tiergarten, nahe der Siegessäule, wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 16. Juni 2021
    In der Ringbahn auf der Fahrt vom Ostkreuz in Richtung Westend fing ein betrunkener, ca. 25-30 jähriger Mann gegen 1.00 Uhr morgens an, Sätze zu sagen wie: "Irgendwann regieren die Juden die Welt" und "Die Juden haben das Sagen". Als ein Mitfahrer ihm sagte, er soll mit dem Quatsch aufhören, und, dass das nicht witzig sei, erwiderte er: "Ich kann sagen was ich will, du Votze." und "Wir können auch im Wedding aussteigen und das draußen klären." Als der Fahrgast erwiderte: "Nee, hab ich keinen Bock drauf, ich fahr weiter. Und Du kannst sagen was Du willst, aber musst nicht erwarten, dass das jeder geil findet", sagt der Betrunkene: "Ich kann Dir auch einfach die Nase brechen und Du weißt schon, dass die alten Ringbahnen noch keine Kameras haben?" Ein älterer Mann schaltete sich ein und sagte zum Betrunkenen: "Hör auf Junge. Das ist es nicht wert. Beruhig' Dich!" Der Betrunkene antwortete darauf jedoch, indem er den Fahrgast weiter bedrohte: "Keine Sorge, dich kriegen wir noch!" Als er im Wedding ausstieg, wiederholte er erneut diese Drohungen. Der bedrohte hatte den Eindruck, dass er ohne das Einschreiten des älteren Mannes wirklich körperlich angegriffen worden wäre.
    Quelle: Register Kreuzberg/Friedrichshain
  • 16. Juni 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Juni 2021
    Es wurde ein Vorfall von rassistischer Diskriminierung dokumentiert. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Juni 2021
    Am Gebäude zum Tunnel der Siegessäule in der Straße des 17. Juni wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Berliner Register, Twitter
  • 11. Juni 2021
    Eine ein Kopftuch tragende Frau wurde beim Einkaufen in einem Geschäft in Moabit von einer anderen Kundin aus antimuslimisch rassistischer Motivation beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Juni 2021
    Ein auf eine Parkbank an der Panke geschmiertes Hakenkreuz wurde entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Juni 2021
    Ab 17.00 Uhr veranstaltete eine verschwörungsideologische Gruppe von ca. 20 Personen eine Performance gegen Infektionsschutzmaßnahmen in der Friedrichstraße in Mitte. Dabei wurden auch NS-verharmlosende Vergleiche geäußert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Juni 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Juni 2021
    Eine Frau im Ortsteil Mitte bekam von einer Bekannten eine E-Mail mit antisemitischen sowie verschwörungsideologischen Inhalten, in der das Infektionsschutzgesetz NS-verharmlosend als "Ermächtigungsgesetz" bezeichnet wurde. Die Mail enthielt außerdem viele Links zu verschwörungsideologischen Webseiten und Chatgruppen mit weiteren NS-Verharmlosungen, antisemitischen Verschwörungsmythen und strukturell antisemitischen Argumentationen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Juni 2021
    Eine afrikanische Frau wurde von ihrem damaligen weißen deutschen Partner geschlagen, sexuell genötigt und unter Instrumentalisierung ihres Aufenthaltsstatus erpresst. Die Frau ist inzwischen vor ihrem Ex-Partner geflohen und seitdem untergetaucht, weil ihre Unterlagen vom Ex-Partner einbehalten wurden und ihre Aufenthaltserlaubnis inzwischen abgelaufen ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Juni 2021
    Eine Schwarze Familie im Bezirk Mitte wurde von Nachbar*innen wiederholt rassistisch beleidigt. Zum Schutz der betroffenen Personen wird Genaueres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Juni 2021
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof im Ortsteil Moabit wurden vier Aufkleber gegen Klimaaktivist*innen, von einem extrem rechten Versandgeschäft in Halle, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Juni 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Juni 2021
    In der Invalidenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Juni 2021
    Eine schwangere Schwarze Mitarbeiterin bei einer Gebäudereinigungsfirma im Ortsteil Mitte wurde entgegen geltendem Arbeitsrecht gekündigt. Die Betroffene vermutet, das die Kündigung erfolgte, weil sie schwanger geworden ist und, dass die Firma diese Kündigung bei ihr versucht, weil sie afrikanischer Herkunft ist und die Firma hofft, dass sie deswegen nicht über ihre Rechte informiert ist und diese deswegen nicht wahrnehmen wird. Weiße Kolleginnen wurden bei derselben Firma in ähnlichen Fällen nicht gekündigt, bzw. bekamen auch ihre befristeten Verträge verlängert.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 1. Juni 2021
    Ein Angestellter einer Sicherheitsfirma wurde rassistisch beleidigt. Nachdem der 47-Jährige in der Friedrichstraße gegen 20.15 Uhr einen 43-jährigen Mann angesprochen hatte, der an eine Hauswand urinierte, wurde der Angesprochene aggressiv und beleidigte den Sicherheitsmitarbeiter rassistisch.
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.06.2021
  • 1. Juni 2021
    Auf einer Behörde in Mitte wurde eine wohnungslose Person diskriminiert. Zum Schutz der Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Mai 2021
    In einem Bus der Linie 106 von Südkreuz nach Wedding kam gegen 20.15 Uhr eine Frau zwischen der Haltestelle am S-Bahnhof Beusselstraße und der Abbiegung in die Seestraße auf ein asiatisch wahrgenommenes Paar zu und sagte zu ihnen aus rassistischem Hass, sie wünsche ihnen den Tod. Dann stieg sie an der nächsten Haltestelle aus.
    Quelle: Berliner Register, Twitter
  • 28. Mai 2021
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof im Ortsteil Moabit wurden vier Aufkleber gegen Klimaaktivist*innen, von einem extrem rechten Versandgeschäft in Halle, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Mai 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete, dass es in einer Geflüchteteneinrichtung im Bezirk Mitte wiederholt zu rassistisch abwertendem Verhalten gegenüber Schwarzen Personen durch Sicherheitsmitarbeitende gekommen sei. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Mai 2021
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof im Ortsteil Moabit wurde ein Aufkleber gegen Klimaaktivist*innen, von einem extrem rechten Versandgeschäft in Halle, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Mai 2021
    Die Gedenktafeln am Berliner Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die in der Nähe des Bundeskanzleramts an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, wurden erneut beschädigt. Die Gesichter von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) wurden durch Ausbrennung unkenntlich gemacht. Die Gedenktafeln waren bereits häufig auf ähnliche Weise beschädigt worden, zuletzt am 09.04. dieses Jahres.
    Quelle: Polizeimeldung vom 28.05.2021, Queer.de vom 28.05.2021
  • 27. Mai 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof im Ortsteil Tiergarten wurden Aufkleber gegen antiepidemische Maßnahmen von extrem rechten Versandgeschäften, sowie ein Sticker des extrem rechten Blogs Pi-News entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Mai 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Mai 2021
    In der Martin-Opitz-Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde ein Graffiti "Wedding bleibt linksradikal" von unbekannten rechten Tätern verändert, indem das "linksradikal" mit "rechts" übersprüht wurde. In der Gegend wurden auch besonders häufig Anti-Antifa-Aufkleber extrem rechter Gruppierungen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Mai 2021
    In einem Supermarkt in der Heinrich-Heine-Str. im Ortsteil Mitte wurde eine Kundin von einem anderen Kunden rassistisch beleidigt und beschimpft. Die Betroffene erfuhr keine Unterstützung vom Personal des Supermarktes.
    Quelle: Kotti e.V.
  • 25. Mai 2021
    Im Ortsteil Tiergarten wurden 10 Aufkleber überwiegend von extremen Rechten entdeckt und entfernt. Darunter waren Aufkleber, zum „Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege“, mit revisionistischem Inhalt und Sticker, auf denen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit der NS-Diktatur verglichen wurden, bzw. Gegner*innen dieser Maßnahmen sich mit der antifaschistischen Widerstandsgruppe der "Weißen Rose" gleichsetzten. Außerdem war auf ein Klimaaktivistensticker ein großes Q der strukturell antisemitischen QAnon-Verschwörungsideologie gemalt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Mai 2021
    Im Tiergarten wurden zwei rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Mai 2021
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. Mai 2021
    Eine Frau aus Kamerun mit unbefristetem Aufenthaltstitel in Deutschland heiratete bei der kamerunischen Botschaft in Berlin einen in Deutschland geduldeten Landsmann. Das Berliner Landesamt für Einwanderung erkennt die Heirat nicht an und hat angekündigt, die Duldung des Ehemanns nicht zu verlängern. Der Ehemann wurde inzwischen aufgefordert, nach Kamerun auszureisen. Behördenmitarbeiter*innen unterstellten den Betroffenen und damit auch der kamerunischen Botschaft, dass dort "gemauschelt" worden sei und dies keine rechtsgültige Heirat gewesen sei. Den Betroffenen wurden Strafzahlungen wegen Verletzung des Aufenthaltsrechts angedroht.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 24. Mai 2021
    Gegen 1 Uhr nachts hörte ein jüdischer Mann laute Geräusche außerhalb seiner Wohnung in Mitte. Da er schon dabei war einzuschlafen, ignorierte er diese. Am nächsten Morgen erhielt er eine Nachricht von einem Nachbarn, dass seine Wohnung mit Eiern beworfen wurde. Der Nachbar bot ihm auch Hilfe beim Aufräumen an. Der Betroffene vermutet, er wurde von Täter*innen identifiziert, nachdem diese ihn Hebräisch sprechen gehört hatten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. Mai 2021
    In der Nähe des Brandenburger Tors im Ortsteil Mitte wurden drei gegen die Antifa gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Mai 2021
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. Mai 2021
    An einer Litfaßsäule am Rosenthaler Platz wurde ein hingeschmiertes ca. 10 cm großes Hakenkreuz entdeckt und überklebt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Mai 2021
    In der Gottschedstraße, der Uferstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen sind fünf Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle entdeckt und entfernt worden, die gegen die Antifa und gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gerichtet waren.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Mai 2021
    Zwei Polizisten einer Einheit aus Charlottenburg-Wilmersdorf missbrauchten die Betonblöcke des Mahnmals zum Gedenken an die von den Nationalsozialisten ermordeten Jüdinnen und Juden Europas für Leibesübungen. Obwohl dies dort laut Hausordnung verboten ist. Polizeipräsidentin Barbara Slowik äußerte sich gegenüber der B.Z.: „Das Verhalten der Kollegen ist eine Missachtung dessen, wofür dieses Mahnmal steht und entspricht nicht der Achtung, die ihm entgegengebracht werden muss. Es verletzt das Andenken an die Ermordeten.“
    Quelle: B.Z. vom 01.11.2021, Tagessspiegel vom 01.11.2021, Jüdische Allgemeine vom 01.11.2021
  • 22. Mai 2021
    Im Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische Aufkleber mit Corona-Bezug und teilweise mit NS-verharmlosenden Vergleichen überwiegend von extremen Rechten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Mai 2021
    Im Tiergarten wurden sechs Aufkleber von extremen Rechten entdeckt und entfernt, die gegen die Grünen und die Klimabewegung gerichtet waren
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Mai 2021
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Mai 2021
    An einem Fahrkartenautomat auf dem Bahnsteig der Ringbahn am S-Bahnhof Westhafen wurde ein Aufkleber von rechten Verschwörungsideolog*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Mai 2021
    Ein jüdischer Freiberufler im Ortsteil Gesundbrunnen entdeckte, dass das Klingelschild zu seinen Geschäftsräumen mit "HH" beschmiert worden war, eine Anspielung auf "Heil Hitler".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. Mai 2021
    Es wurde ein weiterer antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. Mai 2021
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. Mai 2021
    Ein Arzt in Berlin-Mitte befragte während der Behandlung eine trans Frau nach ihrer sexuellen Orientierung, ohne dass ein Bezug zur Erkrankung bestanden hätte. Die Patientin problematisierte das, der Arzt konnte die Frage nicht medizinisch begründen. Sie empfand dies als Abwertung. Das tatsächliche Datum des Vorfalls wurde auf Wunsch der Betroffenen anonymisiert. Es liegt dem Register Mitte vor.
    Quelle: Berliner Register
  • 20. Mai 2021
    Zwei Personen, einer davon ein jüdischer Mann mit einer Kippa, wurden in Mitte antisemitisch beleidigt, als ihnen ein vorbeifahrender Radfahrer "Scheiß Hurensöhne" zurief.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. Mai 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Mai 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wurde ein Schwarzer Schüler von einer Lehrkraft seit mehreren Wochen rassistisch diskriminiert. Zum Schutz des betroffenen Schülers wird über den Vorgang Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 16. Mai 2021
    An der Bushaltestelle Tegeler Straße Ecke Kiautschoustraße im Wedding wurde ein Plakat, mit dem im Rahmen der "Liebe ist halal"-Kampagne für die Anerkennung homosexueller und queerer Muslime geworben wird, aus LGBTIQ*feindlicher Motivation besprüht und teilweise unkenntlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Mai 2021
    In Mitte nahmen ca. 250 Teilnehmende an der dritten Veranstaltungsausgabe der verschwörungsideologischen Initiative „Es Reicht“ teil, die bundesweit zu ähnlichen Kundgebung gegen ein angebliches Infektionsschutz-„Ermächtigungsgesetz“ aufgerufen hatte. In mehreren Reden und auf zahlreichen Plakaten wurden NS-Relativierungen verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Mai 2021
    Am Parkplatz Nordufer Ecke Hans-Schomburgk-Promenade, nahe dem Friedhof am Plötzensee im Wedding wurde ein Aufkleber von rechten Verschwörungsideolog*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Mai 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Gestreamte Reden richteten sich vor allem gegen die Grünen. Außerdem wurde zustimmend auf die Statements hoher französischer Offiziere in der französischen extrem rechten Presse eingegangen, in deren zwei gemeinsamen offenen Briefen vor Islam und Einwanderung gewarnt und mit Putsch gedroht wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Mai 2021
    Ein Stolperstein vor einem Wohnhaus in der Barfusstraße 11 im Wedding, zur Erinnerung an eine 1941 im KZ Buchenwald ermordete Jüdin, wurde von Unbekannten mit einer SS-Rune beschmiert. Von Anwohner*innen herbeigerufene Polizeieinsatzkräfte beseitigten das vermutlich mit einem Permanentmarker aufgetragene Zeichen und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung unter Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
    Quelle: Polizeimeldung vom 12.05.2021, Berliner Zeitung vom 12.05.2021, B.Z. vom 12.05.2021
  • 11. Mai 2021
    Eine Person kommentierte Inhalte älterer Tweets einer jüdischen Person, die im Zusammenhang mit Raketenbeschüssen aus Gaza auf Israel stehen, und verglich die israelische Reaktion mit dem Nationalsozialismus und die Situation in Gaza mit der Schoa.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. Mai 2021
    Gegen 18.40 Uhr wurde in der Alten Schönhauser Allee Ecke Münzstraße eine 40-jährige Frau von einer alkoholisierten 53-jährigen Frau aus anti-Schwarzer rassistischer Motivation angepöbelt und rassistisch beleidigt. Anschließend schüttete ihr die 53-Jährige ein Getränk ins Gesicht und auf die Kleidung.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 11.05.2021
  • 9. Mai 2021
    Ein 33-Jähriger saß gegen 17.30 Uhr mit zwei Freunden in einer Grünanlage am Plötzensee und küsste einen von ihnen. Der Kuss brachte einen in der Nähe sitzenden 36-Jährigen zum Ausrasten. Zunächst beleidigte er die drei Männer homophob, schüttete beim sich anschließenden Wortgefecht Bier über die drei Männer und griff schließlich den 33-Jährigen körperlich an. Als der sich wehrte, schlug der schwulenfeindliche Beleidiger dem 33-Jährigen aufs Auge und trat ihm gegen den Kopf, bis mehrere Unbeteiligte einschritten und die beiden trennten. Doch weiterhin beleidigte und bespuckte er den Angegriffenen, bis dieser zurückspuckte. Als der 36-Jährige davonging, bewarf er den Angegriffenen noch mit einer Glasflasche und traf ihn an der Seite. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen ihn dann vorübergehend fest. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Angegriffene kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, wegen des Spuckens wird jedoch auch gegen ihn wegen Körperverletzung ermittelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 10.05.2021, Queer.de vom 10.05.2021
  • 9. Mai 2021
    Eine Person reagierte auf die Instagram-Story einer jüdischen Frau, die zum Ende des Shabbats ein Bild von einem Brettspielabend mit ihrer Familie mit dem Gruß "Shavua Tov" gepostet hatte, mit antisemitischen Anfeindungen: "Palästina für immer ihr israelischen bastarde ich hoffe gott bestrafte euch hürensohne" [sic!] In ihrer Instagram-Story, auf die die Person reagiert hatte, fanden sich keine Bezüge auf Israel.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Mai 2021
    Eine Radfahrerin war im Wedding unterwegs und wechselte für einen Moment auf den Fußweg als eine ca. 60-jährige weiße Frau ihre Arme vor der Radfahrerin ausbreitete, um sie anzuhalten. Als die Radfahrerin auswich, um langsam weiterzufahren, wurde sie plötzlich von der Frau geschubst. Daraufhin stellte die Angegriffene sie zur Rechenschaft, was diese Selbstjustiz solle, ob sie die Polizei sei und dieses Land ihr gehöre. Die Angreiferin bejaht voller Inbrunst, ja, das Land würde ihr gehören. Die Radfahrerin entgegnete, das Land gehöre auch ihr. "So siehste aber nicht aus." lautete ihre Antwort. Sie wendete sich an einen Mann und meinte, sie sei ja nicht ausländerfeindlich - eigentlich. Dann versuchte sie es bei einer anderen Frau, die den Vorfall beobachtet hatte. Zu ihr meinte sie, die Geschubste solle sich bei ihr entschuldigen. Die Dame entgegnete jedoch, die Radfahrerin hätte Recht. Die ca. 60-Jährige hätte die Radfahrerin geschubst und rassistisch beleidigt, man könne eigentlich sogar die Polizei rufen und sie würde aussagen. Die weiße Frau ging dann weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Mai 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit 14 Kundgebungsteilnehmenden statt
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Mai 2021
    In unmittelbarer Nähe einer Bildungs- und Gedenkinstitution zur Schoa wurde ein die Schoa-bagatellisierender Aufkleber vorgefunden. Auf dem Aufkleber wurde der Mund-Nasen-Schutz gegen die COVID-19-Pandemie mit einer Hakenkreuzbinde verglichen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Mai 2021
    Auf dem Pausenhof einer Schule im Ortsteil Mitte wurde ein Schwarzer Schüler von weißen Mitschüler*innen mit dem N-Wort beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Mai 2021
    Ein 68-jähriger Mann betrat gegen 20.30 Uhr die Filiale einer Supermarktkette am Heinrich-Heine-Platz und trug dabei keine FFP-2-Maske. Eine Mitarbeiterin der Filiale sprach den 68-jährigen Tatverdächtigen daraufhin an und forderte ihn auf, entweder eine Maske aufzusetzen oder ein entsprechendes Attest vorzuzeigen, welches ihn von der Pflicht zum Tragen einer Maske befreie. Der Mann verweigerte jedoch das Aufsetzen einer Maske sowie das Vorzeigen eines Attestes. Stattdessen äußerte er sich Holocaust-verharmlosend. Der Aussage einer weiteren Zeugin gemäß soll der Mann wiederholt dabei aufgefallen sein. So auch bei einem Ereignis in den vergangenen Monaten. Auch damals soll der Tatverdächtige sich geweigert und sich volksverhetzend sowie antisemitisch geäußert haben. Nach rechtlicher Belehrung durch Polizeieinsatzkräfte sagte der Tatverdächtige, dass er eine Atemwegserkrankung habe, von der Maskenpflicht befreit sei, sich jedoch weigere, das Attest mitzuführen. Er sähe darin eine Diskriminierung. Nach Feststellung seiner Identität durfte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung und seiner antisemitischen Äußerungen verantworten.
    Quelle: Polizeimeldung vom 05.05.2021
  • 3. Mai 2021
    Gegen 19.15 Uhr griffen Teilnehmende an einer Verschwörungsideolog*innen-Demo am Brandenburger Tor ein Video-Journalist*innen-Team an. Ein Teilnehmer trat an den Kameramann heran, beleidigt ihn als „Relotiuspresse“ und schlug mit der Hand gegen das Kameraobjektiv.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 2. Mai 2021
    Eine Frau in Moabit bekam von einer Bekannten eine E-Mail mit verschwörungsideologischen Inhalten, in der das Infektionsschutzgesetz NS-verharmlosend als "Ermächtigungsgesetz" bezeichnet wurde. Die Mail enthielt außerdem viele Links zu verschwörungsideologischen Webseiten und Chatgruppen mit weiteren NS-Verharmlosungen und strukturell antisemitischen Argumentationen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Mai 2021
    Im Tiergarten wurde ein rechtspopulistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Mai 2021
    In Mitte wurden drei Aufkleber mit der Aufschrift "Wollt Ihr den totalen Lockdown?" und ein "Merkel muss weg"-Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Mai 2021
    Das Rote Rathaus in Mitte ist von Unbekannten mit antisemitischen Parolen beschmiert worden. Die antisemitischen Parolen wurden mit schwarzer Farbe auf die Fassade des Berliner Regierungssitzes aufgetragen. Die unbekannten Täter beschmierten außerdem einen in der Nähe abgestellten Bauschutt-Container mit einem antisemitischen und volksverhetzenden Schriftzug. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen zu beiden Taten.
    Quelle: RBB vom 03.05.2021, Polizeimeldung vom 03.05.2021, Morgenpost vom 03.05.2021
  • 1. Mai 2021
    Am Alexanderplatz fand ab ca. 17.45 Uhr ein kurzfristig angemeldeter Aufmarsch der JN, der Jugendorganisation der NPD, mit ca. 40 Neonazis statt. Die Neonazis aus Berlin, Brandenburg und Sachsen wollten ursprünglich an einem NPD Aufzug in Greifswald teilnehmen. Ihnen wurde aber die Einreise nach Mecklenburg/Vorpommern untersagt. Der Aufmarsch wurde gegen 18.35 Uhr von der Polizei aufgelöst.
    Quelle: Presseservice RN, Berlin gegen Nazis, Twitter #b0105
  • 28. April 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. In den gestreamten Reden wurde auch gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geredet und gegen Schwangerschaftsabbrüche und die Frauenbewegung polemisiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. April 2021
    In Tiergarten wurden 13 Aufkleber und ein Plakat gegen Corona-Maßnahmen entdeckt und entfernt. Einige dieser Aufkleber verbreiteten NS-verharmlosende Vergleiche, andere stammten aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. April 2021
    Eine 34-jährige Frau war kurz vor 9 Uhr mit ihrem Auto gemeinsam mit ihrem fünfjährigen Sohn im Wedding unterwegs. Sie hatte an einer Bushaltestelle in der Müllerstraße kurz angehalten, um einen Brief einzuwerfen. In dem Moment kam ein Linienbus der BVG in den Haltebereich eingefahren. Der Busfahrer stieg aus, fotografierte sie und ihr Fahrzeug und beleidigte sie rassistisch.
    Quelle: Tagesspiegel vom 28.04.2021
  • 26. April 2021
    Am Abend wurde ein TV-Team der "Welt" vor dem Paul-Löbe-Haus in der Nähe des Bundestags während einer Live-Schaltung von Verschwörungsideologen massiv bedrängt. Zwei 39-jährige und ein 34-jähriger Mann hatten zunächst zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter mehrfach abgelenkt, bedrängten und bedrohten anschließend massiv den 58-jährigen Moderator, um die Liveübertragung nachhaltig zu stören. Dabei unterschritt einer der 39-Jährigen deutlich den Sicherheitsabstand zum Journalisten, trat bis auf wenige Zentimeter an ihn heran und versuchte, das Mikrofon zu ergreifen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 27.04.2021, Welt vom 27.04.2021
  • 24. April 2021
    Im Bahnhof Friedrichstraße wurde an einer Rolltreppe ein Mobilisierungs-Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg’" für eine Neonazi-Demo in Zwickau am 1. Mai 21 entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. April 2021
    Im Tiergarten wurde ein "White Lives Matter"-Aufkleber sowie ein rassistischer Sticker von Pi-News und ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1% für unser Land" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. April 2021
    Im Tiergarten wurden zwischen Brandenburger Tor und Schloss Bellevue 97 verschwörungsideologische Aufkleber sowie weiteres Werbematerial des extrem rechten Magazins Compact entdeckt und entfernt. Mehrere Aufkleber verbreiteten die Shoah relativierende ("Impfen macht frei") und NS-verharmlosende Vergleiche, z.B. auf Aufklebern der Kampagne um die verschwörungsideologische Medizinjuristin Beate Bahner und auf dem Compact-Werbematerial. Andere Sticker ohne solche direkten Vergleiche stammen jedoch aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle, der von einem ehemaligen Blood & Honor-Mitglied betrieben wird, oder von anderen extrem rechten Gruppierungen und der AfD.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. April 2021
    Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Ortsteil Mitte wurden 22 Aufkleber unterschiedlicher verschwörungsideologischer Gruppierungen entdeckt und entfernt, auf denen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der Shoah und der nationalsozialistischen Diktatur gleichgesetzt werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. April 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Südeingang des Bundeskanzleramts in Tiergarten mit sechs Kundgebungsteilnehmenden statt. In den gestreamten Reden wurde auch gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und gegen die Mieter*innenbewegung und die Mietenpolitik des Berliner Senats geredet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. April 2021
    Im Tiergarten wurden zwischen Brandenburger Tor und Schloss Bellevue 92 verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt. Mehrere Aufkleber verbreiteten die Shoah relativierende ("Impfen macht frei") und NS-verharmlosende Vergleiche. Andere Sticker ohne solche direkten Vergleiche stammten jedoch aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle, der von einem ehemaligen Blood & Honor-Mitglied betrieben wird, oder von anderen extrem rechten Gruppierungen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. April 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurden nah an einem Impfzentrum drei die Shoah relativierende, verschwörungsideologische Aufkleber ("Impfen macht frei") entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. April 2021
    An einer Tram-Haltestelle am Hackeschen Markt wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. April 2021
    Am Hackeschen Markt wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber der neonazistischen "Nationalen Jugend" entdeckt und entfernt
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. April 2021
    In der Rosenthaler Straße wurden gegen 16.30 Uhr zwei Jugendliche mit Hoodies der Antifaschistischen Aktion auf der Höhe Auguststraße von einem ihnen entgegenkommenden ca. 30 jährigen Mann angeschrien: „Scheiß-Antifa, verpisst euch!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. April 2021
    Mehrere Litfaßsäulen im Ortsteil Mitte wurden mit Plakaten mit „Fahndungsfotos“ von Mitgliedern der Bundesregierung, die als „Terror-Regime“ beschimpft wurde, beklebt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, BZ vom 21.04.2021
  • 20. April 2021
    In der Rungestraße im Ortsteil Mitte übermalten Unbekannte Aufkleber für Black Lives Matter und gegen Nazis und die AfD sowie ein chinesisches Neujahrs-Emblem an einer privaten Wohnungstür mit weißer Farbe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. April 2021
    In der Friedrichstraße Ecke Claire-Waldoff-Straße wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. April 2021
    Ein etwa 80cm langes Graffiti „NS jetzt" (NS = Nationalsozialismus) wurde an einem Stromkasten in der Chauseestraße im Ortsteil Mitte entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. April 2021
    Um die Straße des 17. Juni in Tiergarten wurde ein die Shoah relativierender Aufkleber mit der Aufschrift „Impfung macht frei“ und der Abbildung eines KZ-Tors entdeckt und entfernt. Dort wurden außerdem mehrere Aufkleber gegen die Antifa, gegen Merkel und gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle, sowie weitere verschwörungsideologische und AfD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. April 2021
    Im Ortsteil Mitte wurden zwei verschwörungsideologische Aufkleber gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit NS-relativierenden Vergleichen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. April 2021
    In Mitte nahmen bis zu 350 Teilnehmende an der zweiten Veranstaltungsausgabe der verschwörungsideologischen Initiative „Es Reicht“ teil, die bundesweit zu ähnlichen Kundgebung gegen ein angebliches Infektionsschutz-„Ermächtigungsgesetz“ aufgerufen hatte. In mehreren Reden, auf zahlreichen Plakaten und mit Sprechchören wurden NS-Relativierungen verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Friedensdemo-Watch, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 17. April 2021
    Einer Journalistin, die vor Ort über die verschwörungsideologische Demo in Mitte berichtet hatte, wurde anschließend per Mail und Twitter körperliche Gewalt angedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte, DJU bei Verdi
  • 17. April 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurden zwei Schwarze Männer von einem alkoholisierten weißen Mann angepöbelt und rassistisch mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. April 2021
    An der Straße des 17. Juni wurden 14 Aufkleber mit der Aufschrift „Impfung macht frei“ und der Abbildung eines KZ-Tors entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. April 2021
    An der Straße des 17. Juni wurden antimuslimisch-rassistische und ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. April 2021
    Gegen 16.30 Uhr fand in der Friedrichstraße eine Nötigung von extremen Rechten gegen politische Gegner*innen statt.
    Quelle: Kleine Anfrage 18-27574
  • 16. April 2021
    Im U-Bahnhof Potsdamer Platz wurde von Unbekannten ein verschwörungsideologisches Graffiti gesprüht, das Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit einer totalitären Diktatur gleichsetzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. April 2021
    Auf einer Parkbank an der Straßenecke Togostraße/ Seestraße wurden zwei Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hände weg vom Wedding
  • 16. April 2021
    Am frühen Nachmittag wurde ein Mann im Bus M27 Richtung Jungfernheide, an der Haltestelle Brunnenplatz im Ortsteil Gesundbrunnen beim Aussteigen gesehen, der einen Ring mit Totenkopf trug, auf dem daneben auf beiden Seiten Hakenkreuze eingraviert waren.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. April 2021
    Gegen 14 Uhr wurden zwei BVG-Kontrolleure im U-Bahnhof Schillingstraße während ihrer Kontrolle von einem 56-jährigen Fahrgast ohne gültigen Fahrschein rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 15.04.2021
  • 14. April 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. April 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall einer rassistischen Benachteiligung zuungunsten einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. April 2021
    In der Alten Jakobstraße auf Höhe des Alnatura-Supermarkts wurde an einem Verkehrsschild an einem Parkscheinautomaten ein Sticker der Identitären Bewegung "Deutsche wehrt Euch" entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. April 2021
    Eine Schwarze Person, die seit längerem von zwei Nachbar*innen rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt wird, wurde erneut von einer dieser Nachbar*innen rassistisch beleidigt und nun auch direkt bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. April 2021
    Die Gedenktafeln am Berliner Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die in der Nähe des Bundeskanzleramts an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, wurden erneut beschädigt. Die Gesichter von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) wurden durch Ausbrennung unkenntlich gemacht. Hinzu kämen Schmierereien auf den Gedenktafeln, "die auf ein eindeutig LSBTI*-feindliches Motiv" schließen ließen", wie der LSVD Berlin-Brandenburg mitteilte. Die Gedenktafeln waren auf ähnliche Weise bereits zuletzt im Oktober und August 2019 beschädigt worden.
    Quelle: LSVD Berlin-Brandenburg, Queer.de vom 09.04.2021
  • 8. April 2021
    Eine Schwarze Frau wurde gegen 21.30 Uhr in der Osloer Straße in Gesundbrunnen von einem ihr nachgehenden Unbekannten rassistisch und sexistisch beleidigt und bedroht. Erst als sie sich an eine Straßenbahnhaltestelle stellte, an der auch noch andere BIPoC-Personen (Black, Indigenous, People of Color) warteten, ließ der Unbekannte von ihr ab und ging weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. April 2021
    Unbekannte beschädigten in der Nacht zu diesem Mittwoch eine Gedenkstele für den jüdischen Verleger, Varietéunternehmer und Kino-Pionier Karl-Wolffsohn. Die gläserne Vorder- und Rückseite der Stele, die in der Behmstraße an einem Fußgängerüberweg zum Gesundbrunnen-Einkaufszentrum steht, wurde zerstört.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.04.2021.
  • 7. April 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden kamen auch Verschwörungsideolog*innen zur Wort, welche die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als "Merkel-Diktatur" angriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. April 2021
    Ab 13.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung unter dem Motto „Schutz unserer Grundrechte! Für Volksentscheide, damit das Volk entscheidet“ mit ca. 350 Teilnehmenden unter starker extrem rechter Beteiligung vor dem Brandenburger Tor statt. Veranstalter war die aus vor allem "Querdenken"-Gruppierungen hervorgegangene neu Partei „Die Direkte“ um den Video-Blogger Thorsten Schulte. Schulte, der auch einer der Redner war, trat unter anderem im Juni 2020 bei Pegida in Dresden auf und warnte dort vor "einem multikulturellen Europa" und vor "Masseneinwanderung unter jüdischem Einfluss“. Als ein weiteres Gründungsmitglied der neuen Partei trat Alexander Ehrlich als Redner auf. Ehrlich wurde im Zuge der Corona-Pandemie mit der Initiative „honkforhope“ bekannt, die mit organisierten Busreisen zu verschiedenen Reichsbürger- und „Querdenken“-Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet auffiel. Ein weiterer Redner war Jürgen Elsässer, der Herausgeber des rechtsextremen „Compact“-Magazins, in dem verschiedenste extrem rechte Zusammenschlüsse und Protagonisten beworben sowie flüchtlingsfeindliche und verschwörungsideologische Inhalte verbreitet werden. Compact unterstützte von Anfang an die Corona-Proteste. Zuletzt waren immer wieder führende Köpfe der Initiative „Querdenken“ als Interviewgäste bei Compact vertreten. Die Rednerin Eva Rosen fiel im vergangenen Jahr vor allem mit der sogenannten „Frauen-Bustour“ auf, bei der sie mit Unterstützer*innen in einem Reisebus durch Deutschland fuhr und verschwörungsideologische Kleinstkundgebungen an verschiedenen Orten durchführte. Sie ist Mitglied der aus dem „Querdenken“-Milieu entstandenen Partei „Die Basis“. Weiterer Redner waren der extrem rechte ehemalige baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner und Artur Helios, der in den letzten Monaten regelmäßig bundesweit als Redner bei „Querdenken“-Veranstaltungen aufgetreten ist. Anfang März sprach er auf einer Kundgebung in Hamm und äußerte dort Mordfantasien gegen politische Gegner*innen: „Die Leute, die das mit uns seit einem Jahr machen, müssen anschließend eliminiert werden“ Vor allem Elsässer und Fiechtner verbreiteten in ihren Reden antisemitische Chriffren, NS-Relativierungen, Gewaltfantasien und anderes extrem rechtes Gedankengut und bekamen dafür den meisten euphorischen Beifall. Ein weiterer Redner zeigte von der Bühne herab einen Hitlergruß. Ein bundesweit bekannter Rechtsextremist trug eine Armbinde mit einem "Judenstern" und eine Taschenbuchausgabe des Tagebuchs von Anne Frank. Damit sollten wohl die Maßnahmen zur Pandemieeindämmung mit der Schoa gleichgesetzt werden.

    Diese Versammlung soll als „Montagsdemo“ verstetigt werden, wobei betont wurde, dass man auch Linke einladen wolle, wie Sahra Wagenknecht oder Anselm Lenz. Lenz von der "Koordinationsstelle Demokratischer Widerstand" war bereits als Redner angekündigt worden. Es wird also weiterhin von Rechts versucht, die Corona-Proteste zu nutzen, um Querfront-Bündnisse aufzubauen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), MBR, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 06.04.2021
  • 5. April 2021
    An einem Corona-Testzentrum im Stadtteil Tiergarten wurden gegen 7.30 Uhr mehrere Brandschäden und weitere Sachbeschädigungen festgestellt. An einem zum Testen aufgestellten Zelt sowie an einem Container waren Schäden durch Feuer entdeckt worden. Das Feuer war offenbar von selbst erloschen. Sechs auf dem Gelände aufgestellte Werbebanner waren außerdem mittels eines scharfen Gegenstandes beschädigt worden. Mitarbeiter*innen und LKA gehen inzwischen von Täter*innen aus der Verschwörungsideolog*innen-Szene aus.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 08.04. 2021
  • 4. April 2021
    Im Afrikanischen Viertel im Wedding wurden vier "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sicker wurden in unmittelbarer Nähe zur Infostele angebracht, die an die Geschichte des Afrikanischen Viertels, des deutschen Kolonialismus in Afrika und des afrikanischen Widerstands erinnert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. April 2021
    Ab 12.00 Uhr bis in den Abend fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung, unter dem Motto "Freiheit ist nicht verhandelbar“ gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor mit ca. 100 Teilnehmenden statt. Über das stark vertretene Reichsbürger*innen- und extrem rechte Spektrum konnten Menschen aus dem breiten Protestspektrum gegen Corona-Maßnahmen angelockt werden. Als Redner trat neben Reichsbürgern und extremen Rechten auch der rechte YouTuber Thorsten Schulte, führender Protagonist einer Querdenken-Abspaltung, auf. In einigen Reden und auf Plakaten wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet. So trug ein Teilnehmer eine Maske mit der Aufschrift "Impfen macht frei!."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Friedensdemo-Watch
  • 3. April 2021
    Es fanden drei Autokorsos der breiten verschwörungsideologischen Mischszene zur Straße des 17. Juni statt. Bei Abschlusskundgebungen am Großen Stern und am Brandenburger Tor wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. März 2021
    Eine asiatisch wahrgenommene Frau wurde gegen 15.30 Uhr in einem Geschäft im Wedding von einer anderen Kundin rassistisch beleidigt. Die Beleidigerin sagte unter anderem; „Ihr habt uns doch diese ganze Covid-Scheiße eingebrockt. Haut dahin ab, wo Ihr herkommt!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. März 2021
    Auf einem Fahrradständer in der Sprengelstraße Ecke Tegeler Straße in Wedding wird handgeschrieben mit NS-verharmlosenden Vergleichen für eine Anwaltskanzlei eines Verschwörungsideologen geworben. Auf der Tafel des Fahrradständers steht: "Schon wieder 1933 und Du merkst es nicht? Öffentliche Medien, Politik, Weltorganisationen, Verbände, Wirtschaft im [sic] feindlichen Händen". Auf der anderen Seite der Tafel wird für die Anwaltskanzlei des Verschwörungsideologen geworben. Der in der Mischszene von Coronaleugner*innen und Verschwörungsideolog*innen aktive Anwalt hatte eine Sammelklage gegen den Virologen Christian Drosten versprochen und in dieser Szene dafür Geld eingesammelt, doch die Sammelklage wurde offenbar nie eingereicht.
    Quelle: Amadeu-Antonio-Stiftung, Tagesspiegel vom 30.03. 2021
  • 31. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als "Merkel-Diktatur" angegriffen. Außerdem wurde gegen die Black Lives Matter-Bewegung Stimmung gemacht und sich auf rassistisch abwertende Weise über anti-rassistische Kritik an anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung lustig gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. März 2021
    Während zwei Drag Queens am Potsdamer Platz im Ortsteil Mitte ein Video drehten, wurden sie von einem Mann LQBTIQ*feindlich beleidigt.
    Quelle: Jurassica Parka auf Youtube
  • 29. März 2021
    Ein verschwörungsideologischer Autokorso gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führte durch Wedding und angrenzende Ortsteile und Bezirke. Auf einer Zwischenkundgebung am Leopoldplatz im Wedding verbreitete ein Redner den Nationalsozialismus relativierende Vergleiche und solidarisierte sich mit dem Antisemiten Attila Hildmann.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. März 2021
    Ab 16.30 Uhr kam es auf einer verschwörungsideologischen Demonstration von Demo-Teilnehmenden hinter der „Querdenken“-Bühne nah bei einem Impfzentrum in der Müllerstraße zu zwei körperlichen Angriffen gegen Journalist*innen, außerdem zu neun massiven Bedrängungen von Journalist*innen. Unter den Angreiferinnen waren auch zwei Täterinnen die bereits in der Vergangenheit Journalist*innen wiederholt bedrängt und körperlich angegriffen haben. Anwesende Polizeikräfte blieben passiv.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 28. März 2021
    Am Rande der verschwörungsideologischen Demonstration durch Wedding und Mitte wurden mehrere Teilnehmer mit einem T-Shirt mit aufgedruckten Judenstern und dem Wort "Ungeimpft" beobachtet. Vor dem BND-Gebäude in der Chausseestraße schimpfte einbekannter Shoah-Leugner gegen die "Rothschilds" und verbreitete antisemitische Verschwörungsmythen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Twitter #b2803
  • 28. März 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Demonstration vom Max- Josef- Metzger- Platz durch Wedding und Mitte zum Rosa-Luxemburg-Platz mit ca. 800 Teilnehmenden unter starker extrem rechter Beteiligung statt. Aufgerufen hatten vor allem die Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken 30" und die Querfrontler*innen der "Koordinationsstelle Demokratischer Widerstand". Ein Redner zeigte auf der Querdenken-Bühne in der Nähe des Impfzentrums in der Müllerstraße den Hitlergruß mit dem Spruch "Heil Impfen". Anderer Redner, darunter auch Anselm Lenz von der KDW relativierten den Nationalsozialismus durch NS-verharmlosende Vergleiche und drohten indirekt mit Gewalt gegen die "faschistische Diktatur". Lenz richtete seinen indirekten Gewaltaufruf gegen den "neofaschistischen rot-rot-grünen Senat" und sprach vom strukturellen Antisemitismus gegen Coronaleugner*innen. Er bezeichnete die Proteste der Coronaleugner*innen als Konsequenz aus Auschwitz und Buchenwald und behauptete, die Fahne des VVN/BdA sei "eigentlich unsere Fahne" und reif dazu auf: ""Impfzentren mit allen Mitteln zu bekämpfen." Ein weiterer Redner rief von der Bühne den Wartenden vor dem Impfzentrum zu: „Das ist der Ort, wo die Menschenversuche stattfinden“.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Berlin rechtsaußen, Friedensdemo-Watch, Twitter #b2803
  • 28. März 2021
    Gegen 15 Uhr betrat ein unbekannter Mann den Verkaufsraum eines Kiosks am U-Bahnhof Leopoldplatz im Wedding, worin sich bereits ein weiterer Gast befand. Als ihn der 33-jährige Kioskbetreiber ansprach, dass sich zurzeit wegen der Corona-Pandemie nur ein Kunde im Laden aufhalten dürfe, wurde er von dem Unbekannten rassistisch beleidigt. Daraufhin bekam der Beleidiger vom Verkäufer ein Hausverbot ausgesprochen. Bevor der Mann anschließend verschwand, drohte er dem 33-Jährigen Kioskverkäufer an, dass er ihn umbringen werde.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.03.2021, BZ vom 29.03.2021
  • 27. März 2021
    Eine muslimische Frau wurde in Moabit von einer Nachbarin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. März 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurde ein auffälliger Fahrradfahrer gesehen, der eine große Fahne mit aufgedruckten Flammen und im Kreis geschrieben, "V for Vendetta", an seinem Fahrrad angebracht hatte. Diese Fahnen wurden von Anhängern der rassistischen Verschwörungsideologie des "Großen Austauschs" auf rassistischen Demos im letzten Jahr häufiger benutzt. Überdies waren an seinem Fahrradanhänger ein antimuslimisch-rassistisches Plakat und mehrere "Merkel muß weg"- und Corona-Leugnungs-Aufkleber angebracht und aus einem mitgeführten Player erklang laut Rechtsrock.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. März 2021
    Ein Friseurgeschäft in der Alten Schönhauser Straße wurde mit einer Schmiererei in großen weißen Buchstaben anti-russisch rassistisch markiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. März 2021
    Vom 23.3. bis zum 26.3. fanden Protestkundgebungen an der Straße des 17. Juni und vor dem Brandenburger Tor gegen die Agrarpolitik und das Insektenschutzprogramm der Bundesregierung statt, zu denen die Organisation „Land schafft Verbindung“, das Bündnis „Freie Bauern“ und andere freie Gruppen aufgerufen hatten. Erneut waren an sehr vielen Traktoren Fahnen der nationalistisch-völkischen und antisemitischen norddeutschen "Landvolkbewegung" vom Ende der zwanziger Jahre angebracht. Mit ihrer antisemitischen und personalisierend antikapitalistischen Agitation trug die "Landvolkbewegung" zum Durchbruch der Nationalsozialisten bei, die in den Hochburgen der Landvolkbewegung weit überdurchschnittliche Wahlergebnisse errangen, und viele Ihrer Protagonist*innen und Anhänger*innen schlossen sich der NSDAP an. Auch wenn dieser Zusammenhang vielen heute Demonstrierenden nicht mehr gegenwärtig sein dürfte, ist eine solche Fahne dennoch keine harmlose historische Folklore, sondern eine Verharmlosung einer NS-nahen Bewegung.

    Erneut waren in Chatgruppen verschiedener Social-Media-Kanäle mit Aufrufen und Kommentaren zu den aktuellen Landwirte-Protesten zahlreiche den Antisemitismus und völkisch-nationalistischen Charakter der historischen "Landvolkbewegung" verharmlosende User-Kommentare zu lesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. März 2021
    Eine Schwarze Frau wurde aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus und Sexismus massiv bedroht, sexuell belästigt und körperlich angegriffen. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Als Gastredner sprach auch der AfD Bundestagsabgeordnete Harald Weyel.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. März 2021
    Gegen 7.30 Uhr findet auf dem U-Bahnhof Afrikanische Straße ein Angriff aus rassistischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 23. März 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete, dass es in einer Geflüchteteneinrichtung im Bezirk Mitte wiederholt zu rassistisch abwertendem Verhalten gegenüber Schwarzen Personen durch Sicherheitsmitarbeitende gekommen sei. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. März 2021
    Eine jüdische Organisation im Ortsteil Mitte erhielt einen antisemitischen Brief mit verschwörungsideologischem Inhalt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. März 2021
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. März 2021
    Gegen 21.00 Uhr findet auf dem U-Bahnhof Afrikanische Straße ein Angriff aus rassistischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 22. März 2021
    Gegen 11.30 Uhr beobachteten Zeug*innen auf dem Europaplatz vor dem Hauptbahnhof eine rassistische Polizeikontrolle. Die Zeug*innen hatten, wie ein weiterer Mann, auf dem Vorplatz auf den Pollern gesessen und gewartet. In Sichtweite standen fünf Polizist*innen. Nach etwa 10 Minuten kamen diese auf den Mann zu und fragten ihn nach Reisegrund, Ticket und Ausweis. Der meldende Zeuge und seine Begleiterin wurden nicht kontrolliert. Er vermutete, weil sie Deutsch aussehen, der Mann aber nicht. Weil der Mann keine deutschen Papiere hatte, wurde eine Personalienabfrage gemacht. Der Melder sprach dann die Polizei an und fragte, was sie da täten, und auf welcher Grundlage. Er warf den Polizist*innen eine rassistische Kontrolle vor. Nach der Behauptung, sie würden zufällig kontrollieren, und der Aussage, er könne sich ja beschweren, forderte der Melder die Dienstnummer der leitenden Polizistin an, die diese jedoch nicht heraus gab und wiederum den Melder aufforderte, sich auszuweisen.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 22. März 2021
    Ein verschwörungsideologischer Autokorso gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führte durch Wedding und angrenzende Ortsteile und Bezirke. Auf einer Zwischenkundgebung am Leopoldplatz im Wedding rief der Hauptredner zur Beteiligung an extrem rechten Reichsbürger*innen-Aufmärschen auf und relativierte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 21. März 2021
    Im Bezirk Mitte wurde eine Person aus rassistischer Motivation beleidigt und körperlich angegriffen. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. März 2021
    In Mitte wurden in der Nähe des Brandenburger Tors zwei die Grünen diffamierende Aufkleber mit gefälschtem Grünen-Logo und der Aufschrift "Auch Schleuser müssen leben" entdeckt und entfernt. In der Nähe wurden außerdem sechs Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen von extrem rechten Gruppierungen gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. März 2021
    Von 11.00 bis 13.00 Uhr fand ein weiterer extrem rechter und verschwörungsideologischer Autokorso von der Straße des 17. Juni in Tiergarten durch den Ortsteil Mitte zurück zur Straße des 17. Juni statt. Zu dem Autokorso hatten zahlreiche extrem rechte Gruppierungen aufgerufen. Auf Kundgebung am Start- und Endpunkt wurden NS-relativierende Verschwörungsideologien verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 20. März 2021
    Unter dem Motto „Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“ versammelte sich kurz vor 12 Uhr vor der Botschaft der Russischen Föderation in der Straße Unter den Linden eine Gruppe von bis zu 50 Personen aus Reichsbürger*innen- und extrem rechten Gruppierungen zu einer Kundgebung, auf der NS-Verharmlosungen verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 21.03.2021
  • 20. März 2021
    Gegen 9.50 Uhr fanden sich unter dem Motto „Frieden, Freiheit und Souveränität“ rund 100 Personen am Platz des 18. März zu einem Aufmarsch von Reichsbürger*innen und extremen Rechten ein. Aufgerufen hatte auch die aus dem BärGiDa-Milieu (Bärgida – Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes) hervorgegangene extrem rechten Gruppierungen "Patriotic Opposition Europe" und "Gelbe Westen Berlin" und über 20 kleinere extrem rechte und Reichsbürger*innen-Gruppierungen. Unterstützung erhielten sie von der neu gegründeten extrem rechten Partei "Freies Sachsen". Der Aufmarsch setzte sich gegen 12.30 Uhr in Richtung Straße des 17. Juni in Bewegung, wo er von Polizeieinsatzkräften in Höhe des Russischen Ehrendenkmals aufgrund einer Vielzahl von Verstößen gegen die geltenden Abstands- und Hygieneregeln gestoppt wurde. Rund 170 Teilnehmende setzten sich gegen 13.35 Uhr in Richtung Platz der Republik wieder in Bewegung. Da im weiteren Verlauf erneut zahlreiche Verstöße gegen die Corona Vorschriften festgestellt wurden und die Teilnehmenden die wiederholten Durchsagen der Polizei, sich an die geltenden Bestimmungen zu halten, missachteten, wurde die Versammlung um 14.00 Uhr aufgelöst und die Personen entfernten sich in Richtung Großer Stern. Auch die rund 150 auf dem Platz der Republik wartenden Personen wurden gegen 15.00 Uhraufgefordert sich zu entfernen. An verschiedenen Kundgebungsorten wurden NS-Verharmlosungen und auch strukturell antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet. Neben zahlreichen Reichs- und Reichkriegsflaggen trug ein Teilnehmer eine Fahne der NSDAP-Abspaltung der "Schwarzen Front". Ein anderer Teilnehmer wurde gegen 13.45 Uhr beobachtet, wie er am Aufmarsch der Reichsbürger*innen und extremen Rechten eine Mundschutzmaske in den Farben der israelischen Fahne mit der Aufschrift: "JDN LGN" („Juden Lügen”) trug und damit die Shoah leugnete.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, MBR, Endstation Rechts, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Belltower News vom 22.03.2021, Polizeimeldung vom 21.03.2021
  • 20. März 2021
    Gegen 17.15 standen ca. 15 Neonazis, der vom Reichsbürger*innen-Aufmarsch im Tiergarten kamen, vor dem Hauptbahnhof am Washingtonplatz in Moabit und sangen: „Du Jude, Jude, Jude“ und: „eine U-Bahn nach Auschwitz“. Erst als sie anfingen „Sieg Heil“ zu schreien, schritt die Polizei ein und eskortierte sie zu ihrer Bahn.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2003, Belltower News vom 22.03.2021
  • 20. März 2021
    Am Platz des 18. März wurden gegen 9.45 Uhr zwei Journalist*innen von extrem rechten Aufmarschteilnehmenden körperlich bedrängt und angegriffen.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 20. März 2021
    Um den Platz der Republik wurden zwei Aufkleber der NPD und ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. März 2021
    In Tiergarten wurden zwei die Grünen diffamierende Aufkleber mit gefälschtem Grünen-Logo und der Aufschrift "Auch Schleuser müssen leben" entdeckt und entfernt. In der Nähe wurden außerdem zwei Sticker, welche die strukturell antisemitische QAnon-Verschwörungsideologie verbreiteten, zwei rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels sowie fünf Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen von extrem rechten Gruppierungen gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. März 2021
    Von 7.00 bis 11.00 Uhr fand ein extrem rechter und verschwörungsideologischer Autokorso über den Großen Stern und die Straße des 17. Juni zum Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor statt. Zu dem Autokorso hatten zahlreiche extrem rechte Gruppierungen aufgerufen, darunter besonders die neue extrem rechte Partei "Freies Sachsen", zu der sich "Pro Chemnitz" mit NPD-Kadern und anderen extremen Rechten Gruppierungen in Sachsen vereinigt haben. Organisiert wurde der Autokorso von "Kaden Reisen", einem Busunternehmen aus Plauen, das in den letzten Monaten besonders aktiv war, Verschwörungsideolog*innen zu Corona-Leugner-Demos zu fahren. Der Eigner des Unternehmens ist Mitgründer von "Freies Sachsen". Auf der Kundgebung am Platz des 18. März wurden NS-relativierende Verschwörungsideologien verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte; MBR, Berlin gegen Nazis,
  • 18. März 2021
    Am Bahnhof Alexanderplatz wurde ein junger Mann von fünf Polizist*innen kontrolliert. Der kontrollierte sagte einem Zeugen, die Polizist*innen hätten wortwörtlich zum ihm gesagt, dass sie ihn kontrolliert hätten, "weil er Ausländer " sei.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 17. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Als Gastredner sprach auch das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Andreas Wild, der 2017 aus der Berliner AfD-Fraktion und Anfang 2021 aus der AfD ausgeschlossen worden war und wiederholt durch die Relativierung des Nationalsozialismus aufgefallen war.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. März 2021
    Gegen 18.00 Uhr findet in der Bremer Straße ein Angriff aus rassistischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 15. März 2021
    In einem Zug der U-Bahnlinie 9 am U-Bahnhof Hansaplatz wurde ein Fahrgast von einem Fahrkartenkontrolleur rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen. Gegen 17.45 Uhr wurde der 28-jährige Fahrgast nach seinem Fahrausweis gefragt. Auf seine Frage, weshalb nur er, jedoch die übrigen Fahrgäste nicht kontrolliert werden, wurde er vom Kontrolleur im Auftrag der BVG rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Mehrere weitere Fahrgäste schritten ein, um eine weitere Auseinandersetzung zu unterbinden, woraufhin der Schläger von seinem Kollegen aus dem Zug gezogen wurde und beide Kontrolleure in unbekannte Richtung flohen. Der 28-Jährige wies eine leichte Verletzung im Gesicht auf, eine ärztliche Behandlung lehnte er jedoch ab. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte veranlassten die Sicherung der Videoaufzeichnungen. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 16.03.2021
  • 14. März 2021
    Eine Schwarze Familie wurde in Gegenwart ihrer Kinder im Wedding von einem Nachbarn rassistisch beleidigt und verbal bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. März 2021
    Auf der verschwörungsideologische Kundgebung vor dem Gesundheitsministerium wurden mehrere Teilnehmer mit T-Shirts mit aufgedrucktem Judenstern und dem Schriftzug "ungeimpft" gesehen. Eine weitere Teilnehmende hatte einen gelben Stern umgehängt, auf dem "nicht geimpft" stand. Passanten, die sich bei Polizeikräften vor Ort über die antisemitischen Vergleiche beschwert hatten, wurden von Demo-Teilnehmenden angepöbelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1303
  • 13. März 2021
    Mehreren Zeug*innen fiel auf, dass gegen 16.45 Uhr auf dem S-Bahnsteig am Bahnhof Alexanderplatz gezielt Schwarze und andere POC-Personen von der Polizei nach ihren Papieren gefragt wurden. Keine der herausgesuchten Personen hatte sich in irgendeiner Weise unangemessen oder problematisch verhalten. Weiße Personen wurden in keinem Fall nach ihren Papieren gefragt, obwohl gleichzeitig am Alexanderplatz eine verschwörungsideologische Kundgebung unter hoher Beteiligung von extremen Rechten stattfand.
    Quelle: Registerstelle Mitte, AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 13. März 2021
    Ab 14.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung mit Beteiligung von weiteren extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. März 2021
    Rund 1000 Teilnehmende aus einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten nahmen an einer verschwörungsideologischen Kundgebung vor dem Gesundheitsministerium in der Friedrichstraße unter dem Motto "Es reicht" teil. Die Beteiligung von extremen Rechten war wieder besonders hoch, aber auch AfD-Politiker und -Anhänger*innen beteiligten sich. In Reden und auf Plakaten wurden vielfach NS-verharmlose Vergleiche verbreitet. Beteiligte skandierten: "Wir sind das Volk."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ,
  • 13. März 2021
    Ab 16.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Abschlusskundgebung von zwei Autokorsos durch Charlottenburg und Mitte, bzw. Pankow und Mitte am Alexanderplatz statt. Die Teilnehmenden kamen aus der ganzen Breite der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen aller Art, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten, um gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu protestieren. In Reden, mit Sprüchen von Teilnehmenden und auf Plakaten wurden vielfach NS-relativierende Vergleiche verbreitet. Eine Rednerin verbreitete auch unwidersprochen antichinesischen Rassismus. Ein anderer Redner forderte zum Umsturz und Polizist*innen zum Staatsstreich auf.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ
  • 12. März 2021
    Eine jüdische Organisation im Ortsteil Mitte wurde mit einem antisemitischen Brief bedroht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. März 2021
    Im Tiergarten wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung gegen Corona-Maßnahmen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. März 2021
    Im Brunnenviertel im Ortsteil Gesundbrunnen wurden in privaten Briefkästen Flyer der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden. Mit den Flyern unter dem Titel "Mietwahnsinn stoppen!" fordern die Neonazis exklusiv "Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!" und versprechen einen "Deutschen Sozialismus".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden u.a. Seenotretter als "Schlepper" bezeichnet und Meldungen über aufgelöste Hochzeiten von Menschen mit Migrationsgeschichte und angebliche "Clan-Beerdigungen mit 750 Trauernden" aufgegriffen, um Menschen mit familiärer Migrationsgeschichte für gesteigerte Covid19-Erkrankungen verantwortlich zu machen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. März 2021
    Auf dem U-Bahnhof Pankstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. März 2021
    Auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke im Ortsteil Mitte wurden rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. März 2021
    Im Gesundbrunnen und im Wedding wurden Plakate von "Demokratie in der Mitte" entdeckt, die mit Aufklebern der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" überklebt worden waren. Die Neonazi-Sticker wurden entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Hände weg vom Wedding!
  • 9. März 2021
    Bei der Bewerbung für ein WG-Zimmer wurde eine BIPoC-Person abgelehnt, weil der Vermieter nur Menschen mit europäischem Pass als Mieter haben wollte.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 9. März 2021
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. März 2021
    Kurz vor Mitternacht findet in der Anklamer Straße eine Bedrohung gegen Journalist*innen statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 8. März 2021
    Am S-Bahnhof Tiergarten wurde eine Person am frühen Morgen von einem Fahrkartenkontrolleur behindertenfeindlich beschimpft, als sie aus der Sicht des Kontrolleurs zu lange brauchte, ihren Schwerbehinderungsausweis mit dem Beiblatt rauszusuchen, mit dem sie vergünstigt Bahn fahren darf.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. März 2021
    Am U-Bahnhof Voltastraße wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. März 2021
    Ab 15.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung mit Beteiligung von weiteren extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. März 2021
    Gegen 15.45 Uhr findet in der Potsdamer Straße ein Angriff aus rassistischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 3. März 2021
    Gegen 5.00 Uhr findet in der Seestraße eine massive Bedrohung aus rassistischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 3. März 2021
    Gegen 12.00 Uhr trug ein Mann in der S-Bahn S42 im Wedding in Richtung Prenzlauer Berg eine Maske mit der antimuslimisch-rassistischen Aufschrift: "Burn Islam"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. März 2021
    Zu beiden Seiten des Brandenburger Tors fand eine neonazistische NPD-Kundgebung mit 15 NPD-Aktivisten statt. Die rassistisch motivierte Kundgebung richtete sich gegen den EU-Migrationspakt unter dem Motto: "Our Europe - Stop Migration Pact!"
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Berlin rechtsaußen, Friedensdemo-Watch
  • 3. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. März 2021
    Am S-Bahnhof Tiergarten wurde eine Person gegen 5.40 Uhr von einem Fahrkartenkontrolleur behindertenfeindlich beschimpft, als sie aus der Sicht des Kontrolleurs zu lange brauchte, ihren Schwerbehinderungsausweis mit dem Beiblatt rauszusuchen, mit dem sie vergünstigt Bahn fahren darf. Von der betroffenen Person im Anschluss an die Beleidigung herbeigerufene Sicherheitsmitarbeiter*innen verweigerten ihr die Unterstützung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. März 2021
    Im Tiergarten wurde ein auf strukturell antisemitische Weise verschwörungsideologischer Aufkleber gegen "Zwangsimpfungen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 1. März 2021
    Gegen 6.00 Uhr fand auf dem S-Bahnhof Hauptbahnhof ein Angriff aus rassistischer Motivation statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. März 2021
    In der Waldenser Straße in Moabit wurden in privaten Briefkästen Flyer der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden. Mit den Flyern unter dem Titel "Mietwahnsinn stoppen!" fordern die Neonazis exklusiv "Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!" und versprechen einen "Deutschen Sozialismus".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Februar 2021
    Ab 13.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Demonstration vorwiegend von Esoterikerinnen und Impfgegnerinnen, die sich „multikultureller Frauenmarsch“ nannte, vom Pariser Platz zum Gendarmenplatz in Mitte statt, wo dann ab 15.00 Uhr eine Kundgebung stattfand. Wenn auch unter den rund 500 Teilnehmenden Esoterikerinnen und Impfgegnerinnen überwogen, so waren doch auch hier einige überwiegend Männer aus verschiedenen extrem rechten Sub-Szenen anwesend. Friedensdemo-Watch beurteilt: "Die homogen weißen Organisatorinnen und die angekündigten Redner*innen verdienen alle ihr Geld mit esoterisch-spirituellen Angeboten insbesondere für Frauen und bedienen sich dabei an anderen Kulturen, wie in einem Kolonialwarenladen. Ihr Frauenbild ist biologistisch und reduziert Frauen auf Instinkte in den Bereichen Fruchtbarkeit und Mutterschaft. Die Organisatorinnen warben in der Vergangenheit für Querdenken-Veranstaltungen in Berlin und Leipzig, für „Eltern stehen auf“ und für die Basis-Partei, nahmen an diesen reaktionären und antidemokratischen Veranstaltungen selbst auch teil." Einige der Organisatorinnen teilten über Ihre Media-Kanäle auch häufig extrem rechte und rassistische Inhalte. In Reden und unter Teilnehmenden wurde ein "Schuldkult" beklagt, wurde in diesem Zusammenhang Täter-Opfer-Umkehr betrieben und wurden antisemitische Codes bedient.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Friedensdemo-Watch, Democ, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 28. Februar 2021
    Im Englischen Viertel im Wedding wurden in privaten Briefkästen Flyer der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden. Mit den Flyern unter dem Titel "Mietwahnsinn stoppen!" fordern die Neonazis exklusiv "Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!" und versprechen einen "Deutschen Sozialismus".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Februar 2021
    Ab 14.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung aus einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Hanne Sobek Platz, dem Vorplatz des Bahnhofs Gesundbrunnen statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 27. Februar 2021
    Ab 15.00 Uhr fand eine an diesem Tag zweite Reichsbürger*innen-Kundgebung mit Beteiligung von weiteren extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 26. Februar 2021
    In der Gotzkowskistraße, in Alt-Moabit und angrenzenden Straßen in Moabit wurden in Briefkästen heute und in den letzten Tagen verschwörungsideologische Zettel gefunden. Auf den Zetteln wird von einem mit seiner Webseite angegebenen verschwörungsideologischen Influencer ein Preisgeld von 23 000 € für den Beweis versprochen, dass es den Corona-Virus wirklich gibt. Auf seinem Telegram-Kanal verbreitet er QAnon-Verschwörungsideologien. In der Vergangenheit ist dieser Influencer auch schon durch rassistische, antisemitische und NS-verharmlosende Vergleiche aufgefallen. Außerdem verweist der Zettel auf die Internetseite eines angeblichen Mikrobiologen, der Anhänger der antisemitischen und rechtsextremen „Universalbiologie“ der „Germanischen Neuen Medizin“ von Ryke Gerd Hamer ist. Auf seiner Webseite leugnet dieser "Mikrobiologe" auf verschwörungsideologische Weise generell die Existenz von Viren. Ein ähnliches Preisgeld hatte dieser in der Vergangenheit auch schon für den Nachweis des Masernvirus ausgelobt.
    Die gleichen Zettel waren bereits um den 9.2.2021 in Briefkästen in der Huttenstraße in Moabit gefunden worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Februar 2021
    In der Müllerstraße um den U-Bahnhof Rehberge und in angrenzenden Straßen des Afrikanischen Viertels wurden sechs "White Lives Matter"-Sticker der neonazistischen NPD entdeckt und entfernt. Die NPD positioniert sich hiermit für weiße Suprematie und gegen die Black Lives Matter-Bewegung und gegen Schwarze Einwohner*innen und ihre Geschäfte und Lokale in diesem Viertel.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Februar 2021
    Am Alexanderplatz wurden zwischen S-Bahnhof und U-Bahnhof zwei "White Lives Matter"-Sticker und ein "Pro Bargeld"-Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 24. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Potsdamer Platz in der Nähe der Mauerreste im Ortsteil Mitte mit ca. 30 Personen statt. Einige Mitorganisator*innen und Teilnehmende kamen aus der extrem rechten Szene. Es wurden NS-verharmlosende Vergleiche geäußert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Februar 2021
    Im Ortsteil Mitte in der Nähe des Hauptbahnhofs wurde ein antimuslimisch-rassistischer und einwanderungsfeindlicher Aufkleber des extrem rechten Blogs "PI News" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Februar 2021
    Auf dem Alexanderplatz wurde ein auffälliger Fahrradfahrer gesehen, der eine große Fahne mit aufgedruckten Flammen und im Kreis geschrieben, "V for Vendetta", an seinem Fahrrad angebracht hatte. Diese Fahnen wurden von Anhängern der rassistischen Verschwörungsideologie des "Grüßen Austauschs" auf rassistischen Demos im letzten Jahr häufiger benutzt. Überdies waren an seinem Fahrradanhänger ein antimuslimisch-rassistisches Plakat und mehrere "Merkel muß weg"- und Corona-Leugnungs-Aufkleber angebracht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Februar 2021
    Das Register Mitte erhielt um 12.30 Uhr eine NS-verharmlosende verschwörungsideologische Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Februar 2021
    Ab 11.00 Uhr fand eine an diesem Tag erste Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 25 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Februar 2021
    Von 15.00-17.00 Uhr fand eine an diesem Tag zweite Reichsbürger*innen-Kundgebung und extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Es wurden Reichskriegsflaggen mitgeführt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Februar 2021
    An einer Gendenktafel in der Brunnenstraße 41 für Minna Schwarz und das Minna-Schwarz-Heim wurde eine israelbezogene anisemitische Schmiererei entdeckt. Minna Schwarz, Mitgründerin des ersten Frauenvereins der jüdischen Loge Bnai Brith, hatte an dieser Stelle ein Mütter- und Kleinkinderheim, eine Mütterberatungsstelle und ein Altenheim eingerichtet. Ab 1940 wurde das Haus zur erzwungenen Sammelunterkunft für aus ihren Wohnungen vertriebene Berliner Jüdinnen und Juden, von dem aus über 100 Bewohner*innen von den Nationalsozialisten in die Vernichtungslager deportiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Februar 2021
    In der Turmstraße und angrenzenden Straßen in Moabit wurden mindestens sieben Plakate zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlag in Hanau abgerissen oder eingerissen und zerstört.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Februar 2021
    Gegen 1.10 Uhr wurde ein 62-jähriger Mann von Polizeieinsatzkräften dabei beobachtet, wie er an den Rathauspassagen in der Rathausstraße ein Werbeschild an einem Bauzaun mit einem Hakenkreuz beschmierte. Am Eingangsbereich stellten die Beamt*innen vier weitere Hakenkreuze fest. Ein weiteres Hakenkreuz wurde auf einem Tisch einer Eisdiele in der Gontardstraße entdeckt, wo der Mann zuvor längere Zeit gesessen hatte.
    Der 62-Jährige war bereits mehrfach Tatverdächtiger in Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.02.2021
  • 19. Februar 2021
    Der wegen Shoah-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassenen extrem rechte sogenannte "Volkslehrer" und Videoblogger Nikolai Nerling spazierte durch Moabit an Migrantifa-Plakaten vorbei, ließ sich dabei filmen und verbreitete auf seinem Media-Kanal eine Kampfansage und Drohung gegen die Migrantifa: "Es wird keine friedliche Lösung geben. Die Kommunisten haben sich zum Ziel gesetzt, uns Deutsche auszurotten. Es wird zu einem blutigen unangenehmen Höhepunkt noch kommen."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 19. Februar 2021
    Ein wegen Shoah-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassener extrem rechter sogenannter "Volkslehrer" und Videoblogger filmte am Leopoldplatz im Wedding Teilnehmende einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Februar 2021
    An einem Stromkasten vor der Neuen Nationalgalerie in der Potsdamer Straße im Ortsteil Tiergarten wurde ein sexistischer Anti-Antifa-Aufkleber von "Ansgar Aryan" entdeckt und entfernt. "Ansgar Aryan" ist ein von Neonazis mit engen Verbindungen zur NPD betriebener Versandhandel mit eigener Modemarke für einschlägige Szenekleidung aus Thüringen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Februar 2021
    In der Zehdenicker Straße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat zur Erinnerung an die Opfer des extrem rechten Attentats in Hanau abgerissen. Außerdem wurde ein antifaschistischer Sticker mit der Aufschrift "Den Nazis keine Mitte" durch das Ausreißen des "k" in Nazipropaganda verwandelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Februar 2021
    Auf der Fischerinsel im Ortsteil Mitte wurde erneut ein Anti-Antifa-Graffiti entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Potsdamer Platz in der Nähe der Mauerreste im Ortsteil Mitte mit ca. 20 Personen statt. Einige Mitorganisator*innen und Teilnehmende kamen aus der extrem rechten Szene. Es wurden NS-verharmlosende Vergleiche geäußert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. In einer Rede wurde ein syrisch-stämmiger Grünen-Politiker angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Februar 2021
    Auf der Fischerinsel im Ortsteil Mitte wurden zwei Anti-Antifa-Graffitis entdeckt.
    Quelle: Register Charlottenburg/Wilmersdorf
  • 13. Februar 2021
    Von 15.00-17.00 Uhr fand eine an diesem Tag zweite Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 45 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Es wurden Reichskriegsflaggen mitgeführt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Februar 2021
    Ab 11.00 Uhr fand eine an diesem Tag erste Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 20 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Februar 2021
    Gegen 9.50 Uhr wurde eine 35-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter in der in der Oudenarder Straße von einem unbekannten Mann rassistisch und sexistisch beleidigt. Zudem versuchte der Mann, sie zu bespucken. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.02.2021
  • 13. Februar 2021
    Als letzter Redner auf einem von AfD-nahen Kreisen organisierten verschwörungsideologischen Aufmarsch trat ein als Merkel verkleideter Teilnehmer auf, der die Fahne Israels auf der Mütze trug und die antisemitische Verschwörungserzählung verbreitete, die Kanzlerin sei jüdisch oder mindestens Instrument von Zionisten.
    Quelle: Friedensdemo-Watch, Twitter #1302
  • 13. Februar 2021
    Ab 13.00 Uhr fand ein von AfD-nahen Aktivist*innen und AfD-Politiker*innen, wie der AFD-Mitarbeiterin Leyla Bilge, organisierter verschwörungsideologischer Aufmarsch vom Neptunbrunnen am Alexanderplatz durch Mitte statt, der zu Spitzenzeiten etwa 150 Teilnehmende mobilisieren konnte. Im Kreis der Teilnehmenden mischen sich AfD- und "Querdenken"-Anhänger*innen, darunter viele AfD-Abgeordnete aus Berlin und Brandenburg, aber auch bekannte NPD-Kader, Reichbürger*innen und BärGiDa-Aktivisten. Der Kreis der Organisator*innen hatte 2018 bereits drei rassistische Aufmärsche - zwei "Frauenmärsche" und einen gegen den UN-Migrationspakt - organisiert. Als der Aufmarsch am Holocaust-Mahnmal vorbeizog, wurde das Lied "Märkische Heide" gespielt, in dem die Zeile "Heil Dir, mein Brandenburger Land" gesungen wird. Das Lied ist völkische Tradition und wurde bei SS, Wehrmacht, HJ und SA gesungen. Am Steuer des Wagens mit der Lautsprecheranlage saß Andreas Wild, früheres Mitglied der Berliner AFD-Fraktion. Die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe nannte in Ihrer Rede Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie "diktatorisch" und setzte sie mit dem Nationalsozialismus gleich.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Friedensdemo-Watch, Twitter #b1302
  • 13. Februar 2021
    Am Rande des verschwörungsideologischen AfD-Aufmarschs fanden acht Übergriffe von Teilnehmenden gegen Journalist*innen statt, die körperlich bedrängt, bedroht, beleidigt und in einem Fall massiv mit körperlicher Gewalt bedroht wurden.
    Quelle: Verdi
  • 10. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Potsdamer Platz in der Nähe der Mauerreste im Ortsteil Mitte mit ca. 30 Personen statt. Einige Mitorganisator*innen und Teilnehmende waren Teil der extrem rechten Szene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Pariser Platz mit ca. 20 Personen statt. Die meisten Mitorganisator*innen und Teilnehmende kamen aus der extrem rechten Szene. Es wurden von einem Redner NS-verharmlosende Vergleiche geäußert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Februar 2021
    In der Huttenstraße in Moabit wurden in Briefkästen verschwörungsideologische Zettel gefunden. Auf den Zetteln wird von einem mit seiner Webseite angegebenen verschwörungsideologischen Influencer ein Preisgeld von 23 000 € für den Beweis versprochen, dass es den Corona-Virus wirklich gibt. Auf seinem Telegram-Kanal verbreitet er QAnon-Verschwörungsideologien. In der Vergangenheit ist dieser Influencer auch schon durch rassistische, antisemitische und NS-verharmlosende Vergleiche aufgefallen. Außerdem verweist der Zettel auf die Internetseite eines angeblichen Mikrobiologen, der Anhänger der antisemitischen und rechtsextremen „Universalbiologie“ der „Germanischen Neuen Medizin“ von Ryke Gerd Hamer ist. Auf seiner Webseite leugnet dieser "Mikrobiologe" auf verschwörungsideologische Weise generell die Existenz von Viren. Ein ähnliches Preisgeld hatte dieser in der Vergangenheit auch schon für den Nachweis des Masernvirus ausgelobt
    Quelle: Register Charlottenburg/Wilmersdorf
  • 9. Februar 2021
    Eine alte jüdische Dame wurde im Wedding von einem Nachbarn angesprochen: "Ach, Euch gibt es noch. Ich dachte, Ihr seid alle vergast worden."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Februar 2021
    Eine Schwarze Person wurde im Wedding rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Februar 2021
    An einem Informationsschalter des Berliner Hauptbahnhof verhielt sich eine Bahnmitarbeiterin rassistisch gegenüber einer Reisenden. Nachdem diese die Bahnmitarbeiterin in flüssigem Deutsch nach Reiseinformationen gefragt hatte, wurde die betroffene Person von der Mitarbeiterin angeschrien und beleidigt. Eine andere Kundin am Schalter nebenan, die anders als die betroffene Person weiß war, wurde respektvoll behandelt. Auch diese nahm das rassistische Verhalten wahr.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 6. Februar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen angegriffen. Außerdem träumte ein Redner vom gewaltsamen Umsturz in Deutschland. Ca. 30 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten hatten sich versammelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Februar 2021
    Von 15.00-17.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 25 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Februar 2021
    Eine als Großdemo angekündigte Veranstaltung mit Auftaktkundgebung am Pariser Platz und Abschlusskundgebung am Großen Stern mobilisierte nur ca. 30 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten. Unter den Teilnehmenden waren auch Mitglieder der AfD, darunter ein Abgeordneter. In Reden wurden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Februar 2021
    Eine jüdische Organisation im Ortsteil Mitte erhielt einen Brief mit antisemitischem Inhalt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Februar 2021
    Gegen 14:45 h fragte ein BVG-Kontrolleur in der U9 in Richtung Osloer Straße einen Schwarzen Fahrgast nach dem Fahrschein. Dieser zeigt ihm einen Fahrschein. Der Kontrolleur behauptet, der Fahrschein sei nicht gültig und forderte den Fahrgast auf, auszusteigen. Als sich dieser weigerte, drohte der Kontrolleur umgehend damit, die Polizei zu verständigen, und rief seinen Kollegen dazu. Einige Minuten vergehen, während der Kontrolleur immer wieder Drohungen gegen den Schwarzen Fahrgast aussprach. Als der Bedrohte am U-Bahnhof Hansaplatz ausstieg, wurde er von der Gruppe der sich am Hansaplatz befindenden fünf bis sieben Kontrolleure umzingelt und an den Fahrkartenautomaten gedrängt. Ein Zeuge, der den Übergriff beobachtete, sah wie ein Kontrolleur den Schwarzen Fahrgast an den Kopf schlug und ihn in einen Schwitzkasten nahm. Der Zeuge forderte daraufhin die Kollegen des gewalttätigen Kontrolleurs auf, ihn davon abzuhalten, was keiner von ihnen tat. Als der Kontrolleur daraufhin die Polizei rief, schlug er den Fahrgast überdies noch mit der Hand ins Gesicht. Während der Beweisaufnahme durch die verständigten Polizeibeamten, sprach der Kontrolleur ein Hausverbot gegen den Fahrgast aus. Dann griff ein Polizeibeamter den Betroffenen am Handgelenk und zerrte ihn von der Bank, auf die er sich gesetzt hatte. Daraufhin fragte der Betroffene den Polizeibeamten, ob er Rassist sei, worauf dieser mit „Ja“ antwortete. Als der Betroffene sich darüber aufregte, leugnete der Polizeibeamte nun jedoch, diese Äußerung getätigt zu haben, ebenso seine zwei Kolleg*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Februar 2021
    Gegen 18.00 Uhr findet in der Buttmannstraße in Gesundbrunnen ein Angriff aus antimuslimisch-rassistischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 4. Februar 2021
    Am Alexanderplatz fand eine geschichtsrevisionistische Propaganda-Aktion der Neonazis der Kleinpartei "Der III. Weg" statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Februar 2021
    Ca. 100 AfD-Anhänger*innen folgten dem Aufruf der Berliner AfD zu einer Kundgebung um 19:30 Uhr beim Abgeordnetenbüro Beatrix von Storchs in der Nähe der Zionskirche im Ortsteil Mitte, um gegen “linken Hass” und für “Freiheit und Sicherheit” zu demonstriert. Die Kundgebung richtete sich gegen eine ungefähr zeitgleiche, wesentlich besser besuchte Protestdemonstration gegen Verschwörungsideologien und Rechtspoulismus im angrenzenden Bezirk Prenzlauer Berg. Auf der AfD-Kundgebung sprach als Rednerin auch die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe, die seit April 2020 an vielen Kundgebungen der Mischszene von Verschwörungsideolog*innen, Impfgegner*innen, Esoteriker*innen, Reichsbürger*innen und extremen Rechten teilgenommen hat und dort auch selbst Verschwörungsideologien und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet hat.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0402
  • 3. Februar 2021
    Unter Stencil an einer Hauswand in der Genter Straße im Wedding mit dem Schriftzug, "Moira brennt immer noch", hat ein Unbekannter "schön" geschmiert. Die Schmiererei unter dem Stencil ist inzwischen übersprüht worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In einer Rede wurden Geflüchtete für die Verbreitung des Corona-Virus verantwortlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Februar 2021
    An einem Mauerstück in der Hans-Schomburgk-Promenade direkt am Plötzensee wurde ein Graffiti mit der Schrift "Q - trust the Plan" von einem QAnon-Anhänger entdeckt.
    Quelle: Amadeu-Antonio-Stiftung
  • 2. Februar 2021
    Ein Weißer, älterer Mann stieg in eine Tram im Ortsteil Mitte ein, schrie immer wieder "Heil, Sieg, Heil", ging dann auf die einzige PoC-Person in der Tram zu und sagte, dass er ihr eine schöne Beerdigung wünsche.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 1. Februar 2021
    Gegen 18.00 Uhr begann die Auftaktkundgebung eines Aufzuges vor dem Brandenburger Tor mit ca. 600 Personen aus der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen unter deutlicher Beteiligung vieler extremer Rechter. Anschließend zogen die Demonstrant*innen zu einer Kundgebung am Großen Stern, wo sie auf die ankommenden eines Autokorsos mit dem antisemitischen Neonazi Attila Hildmann trafen und die Menge auf ca. 1100 Personen anwuchs. In Reden und auf Plakaten wurden auf beiden Kundgebungen viele NS-verharmlosende gezogen. So wurden Gesetzpakete zur Eindämmung der Corona-Pandemie mehrfach als "Ermächtigungsgesetz" bezeichnet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Friedensdemo-Watch, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 01.02.2021
  • 1. Februar 2021
    In Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tors wurden sieben verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt, Auf einigen wurden Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona mit der NS-Diktatur gleichgesetzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Januar 2021
    Gegen 4.50 Uhr alarmierten Zeug*innen die Polizei zu einer Körperverletzung in einer S-Bahn am S-Bahnhof Alexanderplatz. Dort hatte sich eine 29-Jährige in ihrem Rollstuhl sitzend durch eine S-Bahn der Linie S4 bewegt und die übrigen Fahrgäste um Kleingeld gebeten. Dabei traf sie auf einen 33-Jährigen, der sich über sie aufregte und gegen ihren Rollstuhl trat, sodass die Frau mit ihrem Rollstuhl umkippte und herausfiel. Als sich dabei zudem die Türen des Zuges öffneten, rollte der Stuhl auf den Bahnsteig hinaus. Ein weiterer Fahrgast, ein 24-Jähriger, eilte der Rollstuhlfahrerin zur Hilfe, wobei es mit dem Tatverdächtigen zu einem Gerangel kam, bei dem dieser dem couragierten Helfer gegen den Kopf trat. Die alarmierten Polizeikräfte nahmen den Tatverdächtigen, der zu flüchten versuchte und Widerstand leistete, auf dem Bahnsteig fest.
    Quelle: Polizeimeldung vom 31.01.2021
  • 31. Januar 2021
    Eine Kopftuch tragende Frau wurde gegen 13.45 Uhr in der Müllerstraße Ecke Luxemburger Straße von einer ihr unbekannten Frau aus antimuslimisch-rassistischer Motivation beleidigt und angegriffen. Die Angreiferin rannte plötzlich auf die Betroffene zu, beleidigte sie dabei aggressiv und versuchte, sie mit der Faust zu schlagen, wobei die Betroffene nur knapp ausweichen konnte, und brüllte und beleidigte sie rassistisch auch nach dem körperlichen Angriffsversuch weiterhin. Passant*innen auf der Straße und an einer nahe gelegenen Bushaltestelle rannten während des Angriffs weg oder entfernten sich, statt zu helfen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Januar 2021
    Eine Rednerin bagatellisierte auf der Kundgebung von Verschwörungsideolog*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Großen Stern vor 800 Demonstrierenden die antisemitische. Markierungspraxis im NS mit folgender Aussage: "Manchmal habe ich den Eindruck, man müsste sich hier den gelben Stern umhängen".
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. Januar 2021
    Ab 18 Uhr versammelten sich am Brandenburger Tor rund 600 Menschen, um gegen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren, die anschließend mit einem Marsch über die Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule zogen. Dort trafen sie auf rund 200 weitere Demonstrant*innen, die zuvor mit einem Autokorso zur Siegessäule gefahren waren. Die Versammlung fand unter dem Motto "Merkel muss weg" statt, wie eine extreme rechte Aufmarschserie der Jahre 2016-2019 und eine wöchentliche Kundgebung der AfD Brandenburg, Auf Plakaten und in Redebeiträgen wurden Politiker*innen und Wissenschaftler*innen verächtlich gemacht und vielfach NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Bei der Abschlusskundgebung an der Siegessäule traten auch extreme Rechte und Reichsbürger als Redner auf. Eine Rednerin behauptete, in den Impfdosen wären "Föten" enthalten, "kleine Babys". Auch unter den Demonstrant*innen waren extreme Rechte und Reichbürger*innen stark vertreten, darunter auch bekannte Schoah-Leugner.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ, Berlin gegen Nazis, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Friedensdemo-Watch, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit antisemitischen und NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Ein Redner sagte: "Und das, was diese Regierung vorhat, stellt selbst das in den Schatten, was 33 bis 45 abgegangen ist." Es folgten in den Reden weitere NS-Analogien. Eine Person trug einen Jutebeutel bei sich, auf dem u.a. die Schlagwörter standen: "Klimawahn, Schuldkult, Impfzwang, Multikulti". Die "Schuldkult"- Bezeichnung ist Teil von antisemitischen Codes der Täter-Opfer-Umkehr
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Januar 2021
    Im Tiergarten wurde ein Aufkleber mit Bezug auf Corona-Maßnahmen entdeckt, der wie ein angeblicher CDU-Aufkleber gestaltet war und mit dem die CDU diffamiert wird. Seit zwei Jahren tauchen immer wieder solche professionell gestalteten, gegen die demokratischen Parteien, besonders die Grünen, gerichtete Fake-Aufkleber an verschiedenen Berliner Orten auf. Urheber und Verbreiter dieser Serie sind im extrem rechten Milieu zu vermuten.
    Quelle: Berliner Register
  • 29. Januar 2021
    Im Ortsteil Mitte wurden drei Aufkleber extrem rechter Akteur*innen entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber diffamierte die Partei Bündnis90/Die Grünen, ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle war gegen die "Lügenpresse" gerichtet und ein weiterer warb für den extrem rechten Telegram-Kanal, auf dem Politiker*innen im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen und Einwanderungspolitik angegriffen werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Januar 2021
    In der Nähe des Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Allee wurde ein Aufkleber mit dem Text: "Commies kremieren" [frei übersetzt: Kommunisten verbrennen] entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 27. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Januar 2021
    Im Ortsteil Tiergarten wurden 13 antimuslimisch-rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber der "Identitären Bewegung" sowie gegen Corona-Maßnahmen gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Januar 2021
    Während im Bundestag das Gedenken an die Opfer des NS stattfand, stand eine Person am Seiteneingang des Bundestagsgebäudes mit einer NS-relativierenden Installation an seinem Fahrrad und setzte die Infektionsschutzmaßnahmen mit der Schoah gleich.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Friedensdemo-Watch
  • 27. Januar 2021
    Bei einer Demo im Ortsteil Mitte gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung, zu der die Organisation "Land schafft Verbindung e.V." aufgerufen hatte, waren erneut an sehr vielen Traktoren Fahnen der nationalistisch-völkischen und antisemitischen norddeutschen "Landvolkbewegung" vom Ende der zwanziger Jahre angebracht.

    Zudem war auch wieder an einem Traktor ein Galgen mit einer daran gehängten Puppe in grüner Kleidung angebracht.
    In Chatgruppen verschiedener Social-Media-Kanäle mit Aufrufen und Kommentaren zu den aktuellen Landwirte-Protesten fanden sich zahlreiche den Antisemitismus und völkisch-nationalistischen Charakter der historischen "Landvolkbewegung" verharmlosende User-Kommentare. Außerdem wurde in Kommentaren häufig die Corona-Pandemie verharmlost, in einigen mit NS-verharmlosenden Vergleichen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2702
  • 26. Januar 2021
    Bei einer Demo zur Kundgebung vor dem Berliner Amtssitz des Bundeslandwirtschaftsministeriums gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung, zu der die Organisation "Land schafft Verbindung e.V." aufgerufen hatte, waren an sehr vielen Traktoren Fahnen der nationalistisch-völkischen und antisemitischen norddeutschen "Landvolkbewegung" vom Ende der zwanziger Jahre angebracht. Mit ihrer antisemitischen und personalisierend antikapitalistischen Agitation trug die "Landvolkbewegung" zum Durchbruch der Nationalsozialisten bei, die in den Hochburgen der Landvolkbewegung weit überdurchschnittliche Wahlergebnisse errangen, und viele Ihrer Protagonist*innen und Anhänger*innen schlossen sich der NSDAP an. Auch wenn dieser Zusammenhang vielen heute Demonstrierenden nicht mehr gegenwärtig sein dürfte, ist eine solche Fahne dennoch keine harmlose historische Folklore, sondern eine Verharmlosung einer NS-nahen Bewegung.
    Zudem war an einem Traktor ein Galgen mit einer daran gehängten Puppe in grüner Kleidung angebracht.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2601, Die Zeit vom 13.01.2021
  • 25. Januar 2021
    Ein Dozent an einer Hochschule im Ortsteil Mitte beschwerte sich über das Gendern und meinte, dass das generische Maskulinum auch Frauen und nicht-binäre Menschen mit meine. Damit verteidigte er jedoch die sprachliche Ausgrenzung von Frauen und nicht-binären Menschen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 25. Januar 2021
    In der Straße Hinter dem Gießhaus im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen, der extremen Rechten zuzurechnen ist, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Januar 2021
    Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor fand eine von Querdenken-Berlin veranstaltete Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten statt. Ein Redner setzte die Kontrolle von Attesten und einen möglichen Platzverweis mit der antisemitischen Politik im Nationalsozialismus gleich und verglich sich mit "Juden in den 30er Jahren", weil er einen Platzverweis bekommen habe.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Friedensdemo-Watch, Twitter #b2201
  • 22. Januar 2021
    Zwei Journalist*innen wurden auf einer Verschwörungsideolog*innen-Demo zur Kundgebung am Platz des 18. März von Teilnehmenden körperlich bedrängt und verbal und körperlich bedroht. Die Polizei erteilte an die Haupttäterin keinen Platzverweis, sondern bat sie, zu gehen. Die Täterin demonstrierte weiter.
    Quelle: Verdi
  • 22. Januar 2021
    Im Ortsteil Tiergarten wurden sieben rassistisch-flüchtlingsfeindliche sowie gegen Corona-Maßnahmen gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Unter den ca. 80 Teilnehmenden waren auch Neonazis der NPD und ein bekannter Schoah-Leugner.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1601
  • 16. Januar 2021
    Bei einer Kundgebung der Gelbe Westen Berlin"-Abspaltung "Widerstand für die Freiheit" am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor sprach vor ca. 30 Teilnehmenden auch ein bekannter Schoah-Leugner. In Reden wurden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Januar 2021
    Am Bismarck-Denkmal am Großen Stern im Tiergarten führte die neonazistische Kleinpartei "III. Weg" eine Kundgebung mit 15 Parteiaktivist*innen durch.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Januar 2021
    In der Seestraße im Wedding ist ein gegen die Antifa gerichtetes Graffiti entdeckt worden. Außerdem wurden in der Nähe mehrere Antifa-Aufkleber und andere Sticker, die für zivilgesellschaftliches und linkes Engagement warben, beschmiert und dadurch unlesbar gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Januar 2021
    Ab der Soldiner Brücke sind im Ortsteil Gesundbrunnen die Panke entlang Richtung Pankow zahlreiche rote Hakenkreuze und andere Nazi-Symbole an Geländern, Spielplätzen, Pfosten und Bänken angeschmiert worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 13. Januar 2021
    Im Wedding sind den gesamten Fußweg entlang der Panke zwischen Soldinerstraße und Nordbahnstraße über 50 Schmierereien mit Hakenkreuzen, SS-Symbolen und faschistischen und antisemitischen Parolen, wie "Juden raus" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Januar 2021
    In der Exerzierstraße im Wedding wurde ein Graffiti mit dem antisemitischen und gewaltverherrlichenden Spruch "9 mm für Zionisten" übersprayt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. Januar 2021
    Ein israelsolidarischen Graffitis in Gesundbrunnen wurde antisemitisch überschmiert. Ursprünglich beinhaltete das Graffiti einen Davidstern, der nun eingekreist und durchgestrichen wurde.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung mit Rave der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Außerdem war auf antisemitische Weise von einem "Schuldkult" die Rede. Ca. 120 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten hatten sich versammelt. Es wurde vielfach ohne Masken getanzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 7. Januar 2021
    Im U-Bahnhof Seestraße wurde gegen 8.20 Uhr ein Mann von einem alkoholisierten Mann mehrfach homophob beleidigt und bedroht. Der Betrunkene lief dem Betroffenen, während er ihn beleidigte, hinterher, drohte ihm Schläge an und schrie minutenlang, dass sei seine U-Bahn-Station, "Schwuchteln" hätten hier nichts zu suchen. Von zahlreichen anwesenden Passant*innen griff niemand ein, kam auch verbal niemand dem Betroffenen zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 7. Januar 2021
    An einer Ladentür in der Waldstraße in Moabit wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Januar 2021
    Gegen 10.45 Uhr findet in der Spenerstraße in Moabit eine massive Bedrohung aus antisemitischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
  • 2. Januar 2021
    Bei einem Online-Versandhandel aus dem Bezirk Mitte wurde ein Ring mit einem Hakenkreuz abgebildet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung mit Rave der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken 30" aus Berlin ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Ca. 60 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen und Impfgegner*innen hatten sich versammelt und tanzten überwiegend ohne Masken und als Polonaise eng beisammen. Reichsbürger*innen und extreme Rechte waren diesmal eher vereinzelt unter den Teilnehmenden. Der extrem rechte Michael Bründel ("Captain Future") war jedoch unter den Redner*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0201
  • 1. Januar 2021
    Gegen 19.20 Uhr findet in der Panoramastraße eine massive Bedrohung aus rassistischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 18-27574
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