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Ankündigung: Berliner Register dokumentieren nun auch antifeministische Vorfälle

Antifeminismus ist zwar kein neues Phänomen, aber neu ist, dass die Berliner Register ihn zusätzlich zu den bestehenden inhaltlichen Kategorien nun erfassen werden. Warum? Weil Antifeminismus überregional bei rechten Terroranschlägen, aber auch in der Kommunikation in Sozialen Netzwerken an Bedeutung zugenommen hat. Die jüngsten Beispiele sind der antisemitische Anschlag in Halle (2019) und der rassistische Anschlag in Hanau (2020).

Pressemappe und Auswertung der Register-Ergebnisse 2020

Für das Jahr 2020 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 3822 Vorfälle (2019: 3277) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem und behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert.

Registerflyer in verschiedenen Sprachen

Zum Jahresende 2020 sind Selbstdarstellungsflyer der Berliner Register in verschiedenen Sprachen veröffentlicht worden.

Rassistische Bedrohung per E-Mail

Ein Mann aus Berlin schickte an den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zwei E-Mails mit rassistischen antiziganistischen Inhalten. Sie waren beleidigend und bedrohlich. Sie war bedrohend gegen den Vorsitzenden des Zentralrats, Romani Rose. Die E-Mail war volksverhetzend gegen Sinti*zze und Rom*nja gerichtet und enthielt Vernichtungsfantasien mit Bezug zum Porajmos. Es wurde Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Berlin gestellt. Dem vorausgegangen waren drei E-Mails am 21., 22. und 27. Oktober 2020 sowie drei Stück am 7. November 2020 sowie am 19. Januar 2021 und zweimal am 28.

Quelle: 
Tagesspiegel 19.07.21, Koordinierung der Berliner Register
Datum: 
2021-07-05 00:00:00

Rassistische Bedrohung per E-Mail

Ein Mann aus Berlin schickte an den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zwei E-Mails mit rassistischen antiziganistischen Inhalten. Sie waren beleidigend und bedrohlich. Sie war beleidigend gegen den Vorsitzenden des Zentralrats, Romani Rose, in diskriminierender Sprache. Die E-Mail war volksverhetzend gegen Sinti*zze und Rom*nja gerichtet und enthielt Vernichtungsfantasien mit Bezug zum Porajmos. Es wurde Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Berlin gestellt. Dem vorausgegangen waren drei E-Mails am 21., 22. nd 27. Oktober 2020 sowie drei Stück am 7. November 2020 und am 19.

Quelle: 
Tagesspiegel 19.07.21, Koordinierung der Berliner Register
Datum: 
2021-06-28 00:00:00

Rassistische Bedrohung per E-Mail

Ein Mann aus Berlin schickte an den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma eine E-Mail mit rassistischen antiziganistischen Inhalten. Sie war beleidigend und bedrohlich. Sie war beleidigend gegen den Vorsitzenden des Zentralrats, Romani Rose, in diskriminierender Sprache. Die E-Mail war volksverhetzend gegen Sinti*zze und Rom*nja gerichtet und machte sie pauschal verächtlich. Es wurde Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Berlin gestellt. Dem vorausgegangen waren drei E-Mails am 21., 22. und 27. Oktober 2020 sowie drei Stück am 7. November 2020 desselben Absenders ähnlichen Inhalts.

Quelle: 
Tagesspiegel 19.07.21, Koordinierung der Berliner Register
Datum: 
2021-01-19 00:00:00

NS-verherrlichende Chatgruppe der Berliner Polizei

Fünf Berliner Polizeibeamte verherrlichten in einer Chatgruppe den Nationalsozialismus und schickten sich rassistische Bilder und Karikaturen. Sie schickten sich Hakenkreuze zu. Am 14. Juli 2021 fand deswegen einer Hausdurchsuchung der Berliner Polizei bei Ihnen statt, darunter in Berliner Wohnungen.

Quelle: 
Berliner Zeitung 14.07.21, Tagesspiegel 14.07.21, B.Z. 14.07.21, Polizeimeldung #1527 14.07.21
Datum: 
2021-07-14 00:00:00

Antifeministische Beleidigung im Internet

Ein Twitter-User verbreitete eine antifeministische Grafik im Internet. Sie richtete sich gegen Nachwuchs-Politikerinnen der Partei Bündnis '90 / Die Grünen. Dies geschah unter einem Tweet der Berliner Register zum Thema "Antifeminismus" als Twitter-Antwort. Unter diesem organisierten sich Personen, die die Grafik diskriminierend kommentierten. Diese wurde dazu genutzt, das Thema sowie politisch engagierte Frauen lächerlich zu machen.

Quelle: 
Twitter 24.06.21
Datum: 
2021-06-24 00:00:00

Aktionstag der Berliner Register am 1. Juli 2021

Die Berliner Register machen am 1. Juli 2021 in ganz Berlin einen Aktionstag. Anlass ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus. In den Berliner Ortsteilen finden Rundgänge im Kiez statt. Es gibt Putzspaziergänge gegen rassistische Aufkleber in den Straßen. Es gibt Informationsrundgänge zu rechter Gewalt. Wir laden dazu ein, teilzunehmen und mitzumachen.

Bedrohung einer politischen Gegnerin im Internet

Eine Berliner Journalistin wurde von einem Twitter-User aus dem Umfeld der Grauen Wölfe bedroht. Die Journalistin hatte zuvor an den extrem rechten Mord an der HDP-Politikerin Deniz Poyraz in Izmir, Türkei, erinnert. Die Twitter-User schrieben ihr: "So schön das ihr nur zu sehen könnt und nichts anderes machen könnt ihr werdet alle noch dran kommen" (Schreibweise wie im Original) und: "Macht euch keine Sorgen v[ie]l[leich]t bist du ja die nächste".

Quelle: 
Twitter 18.06.21
Datum: 
2021-06-18 00:00:00

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